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Der Tabellenführer darf den Abstiegskandidaten nicht unterschätzen

Wird der VfL Stadthagen wieder zum Stolperstein für Schaumburg Nord?

Handball (peb). In der Landesliga erwartet die HSG Schaumburg Nord mit dem VfL Stadthagen einen Gegner, gegen den es noch etwas richtig zu stellen gilt. Die Erinnerungen an die Gäste sind nicht angenehm. In der vergangenen Saison unterlag die HSG beim VfL, verdaddelte zwei fest eingeplante Punkte, verstolperte nach Meinung vieler Fans den Aufstieg.

veröffentlicht am 08.11.2008 um 00:00 Uhr

Jan Hudasch (r.) gehört zum großen Kreis der Nachwuchstalente de

In der laufenden Saison ist die Situation ganzähnlich, die HSG steht ungeschlagen an der Tabellenspitze, die Gäste spielen gegen den Abstieg und sind, Derby hin oder her, klarer Außenseiter. Weiter als bis zu diesem Punkt soll die Ähnlichkeit der Verhältnisse aber nicht führen. HSG-Coach Claas Wittenberg erwartet von seiner Mannschaft einen konzentrierten und kompromisslosen Auftritt mit einem sicheren Heimsieg. Der Fehler, den Gegner wie im Vorjahr zu unterschätzen, soll sich nicht wiederholen. "Wir dürfen nicht glauben, dass es in jedem Spiel so gut läuft wie gegen Söhre, und der Tabellenplatz von Stadthagen entspricht nicht der tatsächlichen Stärke", warnt Wittenberg eindringlich. Am vergangenen Wochenende gewann die HSG ebenfalls in eigener Halle deutlich gegen den SV Söhre und zeigte, dass sie die längerfristigen Verletzungen von Torhüter Sebastian Wille, Stephan Eick und Felix Lattwesen gut verdaut hat. Jetzt heißt es auf dem Teppich zu bleiben, mit dem Ziel Aufstieg im Auge war es nur ein Pflichtsieg gegen eine Mannschaft aus dem Mittelfeld. Mehr nicht, Entspannungsübungen in Form unkonzentriertem Spiels wären völlig Fehl am Platze. "Wir müssen voll konzentriert und motiviert in das Spiel gehen", fordert Wittenberg. Denn wenn die Kreisstädter eines auszeichnet, ist es der Kampfeswille. Beim TB Stöcken gelang der erste Auswärtssieg, sorgte bei der Mannschaft von Coach Werner Eyßer für viel Auftrieb. Bei den Gästen wurde nach dem Karriereende von Stefan Franke und Sebastian Gallus ein Umbruch vollzogen, Youngster wie Tobias Schöttelndreier rückten nach. Über die Außenseiterrolle ist sich der VfL im Klaren, wird das seine dazu tun, um die HSG vor Probleme zu stellen. "Wenn wir die Chance bekommen, wollen wir auch gewinnen", unterstreicht Eyßer die Absicht, vielleicht erneut zum Stolperstein der HSG Schaumburg Nord zu werden. Anwurf: Sonnabend, 19.00 Uhr



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