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Wird der Kohlenweg verschwenkt?

Seggebruch. Auch wenn der Kreisel als Lösung für den Knotenpunkt Kohlenweg/Stemmer Straße/Landesstraße 446 in Seggebruch vom Tisch zu sein scheint, wollen die Politiker im Gemeinderat die Entschärfung der Kreuzung vorantreiben. Die Begründung des Landkreises, ein Kreisel sei nicht nötig, weil dort kein Unfallschwerpunkt nachgewiesen sei, stieß bei der jüngsten Ratssitzung auf Unverständnis. Ein tödlicher Unfall solle nicht abgewartet werden, sagte beispielsweise Bürgermeister Herbert Stahlhut.

veröffentlicht am 27.04.2007 um 00:00 Uhr

Deshalb wird der Bauausschuss sich die Kreuzung bei einer Begehung ansehen und andere Lösungen besprechen. Angedacht ist laut Stahlhut unter anderem, eine Wiese zu kaufen und den Kohlenweg ein Stück zu verschwenken. Davon erhoffen sich die Politiker bessere Sichtverhältnisse. Im Zuge der Weiterführung der L 446 sollte der Landkreis außerdem prüfen, ob ein durchgängiges Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde ausgeschildert werden kann. Zwischen Echtorf und Deinsen, dort ist die L 446 in die Kreisstraße 12 übergegangen, sind 70 Stundenkilometer erlaubt. Nach Ansicht der Gemeinderatsmitglieder wäre durchgängig Tempo 50 sinnvoller. Die Kreisverwaltung ist dagegen. Um die Verkehrssituation an der Stelle zu überprüfen sollen trotzdem bald Messungen vorgenommen werden.



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