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Kinderfeuerwehrwarte absolvieren Erste-Hilfe-Lehrgang für Kinder / Weitere Lehrgänge dieser Art geplant

„Wir werden ihn hoffentlich nie brauchen“

Hameln. Sich weiterzubilden ist toll, wie man eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen hat, sollte auch jeder wissen, aber wie ist das bei Kindern und Babys? Um das zu lernen, trafen sich die Kinderfeuerwehrwarte und Betreuer der Kinderfeuerwehren aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont und absolvierten einen Erste-Hilfe-Lehrgang am Kind.

veröffentlicht am 14.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:21 Uhr

Es ist alles irgendwie anders als bei Erwachsenen, erklärte Mario Meyer, Fachbereichsleiter der Kinderfeuerwehren im Landkreis Hameln-Pyrmont. Kleinkinder und Säuglinge werden ganz anders beatmet und die Druckmassage, um das Herz wieder zum Schlagen zu bringen, darf nur mit wenig Kraftaufwand angewendet werden, also anders als bei Erwachsenen.

Aber auch Verletzungen werden anders behandelt, zwei Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes schulten in 16 Übungsstunden die Kinderfeuerwehrwarte, zeigten ihnen, wie Verbände angelegt werden, was bei Verbrennungen zu beachten ist, wie man einen Sonnenstich und Sonnenbrand erkennen und behandeln kann und wie man vorgehen sollte, wenn sich ein Kind vergiftet hat, was ja sehr schnell passieren kann, durch Putzmittel oder Tabletten, falls sie offen herumstehen, zum Beispiel.

„Es war ein sehr informativer Lehrgang“, berichtet Meyer, „aber ich hoffe, dass er niemals angewendet werden muss.“ Und Mario Meyer versprach: „Wir werden weitere Lehrgänge dieser Art anbieten, denn noch nicht alle Kinderfeuerwehrwarte und Betreuer haben an diesem Lehrgang teilnehmen können, da die Platzzahl dafür begrenzt ist, um ein gutes Lernziel zu erreichen.“



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