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"WIR" spricht sich klar für die IGS aus

Landkreis (kcg). Den Ausbau von Krippenplätzen, die Einrichtung von Gesamtschulen und die Einführung der Lernmittelfreiheit fordern die Vorsitzenden der Wählerinitiative "WIR für Schaumburg", Richard Wilmers und Uwe Töpfer, anlässlich der Landtagswahl am 27. Januar.

veröffentlicht am 21.01.2008 um 00:00 Uhr

"Obwohl wir eine regionale Initiative sind, darf uns die Landespolitik nicht gleichgültig sein, da sie die Rahmenbedingungen für unser Wirken auf kommunaler Ebene schaffen", begründete Wilmers seine Stellungnahme zu bildungspolitischen Themen während eines Pressegespräches. So sprach sich der Politiker für den Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen aus und forderte vonden zukünftigen Landtagsabgeordneten, Eltern von den Kosten für die vorschulische Betreuung zu befreien. "Nur wenn wirklich alle gleichermaßen die Möglichkeit haben, ihre Kinder in einer Krippe oder einem Hort unterzubringen, gibt es für junge Paare den Anreiz, Kinder zu bekommen", so Wilmers mit Blick auf den eklatanten Geburtenrückgang im Landkreis. Des Weiteren muss aus Sicht der Wählerinitiative das Einrichtungsverbot für Gesamtschulen im Landesschulgesetz fallen. Zwar sei die Ankündigung von Ministerpräsident Christian Wulff, das Schulgesetz im Falle seiner Wiederwahl zu ändern, zu begrüßen, dennoch bringe "die vage Ankündigung faktisch noch keine einzige IGS für Schaumburg". So forderte Wilmers konkrete Aussagen, ob in Rodenberg, Helpsen und Obernkrichen Gesamtschulen eingerichtet werden.

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