weather-image
10°
Innenausbau für Kartenverkauf und Reisebüro am Bahnhof in vollem Gange

"Wir liegen mit Arbeiten gut in der Zeit - Ende Oktober sind wir fertig!"

Rinteln (ur). "Es scheint sich ja im alten Bahnhofsgebäude tatsächlich etwas zu bewegen!" meldeten gleich mehrere Leser in dieser Woche hoffnungsvoll am Telefon, und in der Tat: Hinter den derzeit mit Zeitungspapier beklebten Fenstern tut sich inzwischen einiges.

veröffentlicht am 20.10.2006 um 00:00 Uhr

Bald kann es von hier aus wieder mit "frisch gekaufter" Fahrkart

Im Bereich der ehemaligen Wartehalle werden derzeit von den Handwerkern die Räumlichkeiten für das Reisebüro mit offizieller Kartenverkaufsstelle und Reservierung für Bahnfahrkarten hergerichtet, das dort nach langwieriger Vorbereitung zum 1. November von der Touristik-Kauffrau Britta Kallikat aus Obernkirchen eröffnet werden soll. Unsere Leserin Anneliese Mott fühlte sich durch die handwerkliche Aktivität gar zu einem Gedicht animiert, in dem es unter anderem heißt: "Was geschieht dort in der Bahnhofshalle? Ist das ein Lichtblick für uns alle? Gibt es nach Trockenausbau neues Leben? Mir scheint das jetzt als gut gegeben!" Und so fragt sie humorvoll reimendöffentlich an: "Kann ich wieder Fahrkarten kaufen und muss nicht mehr bis Hameln laufen?" Wie die Handwerker versichern, ist man mit den Arbeiten gut in der Zeit, um den Termin zur Fertigstellung einhalten zu können. Immerhin wird in den neuen Räumen ein Relikt aus der alten Halle erhalten bleiben: sorgfältig ausgespart wurde bei der Renovierung mit Bedacht ein historisches Foto des alten Rintelner Bahnhofs. Damit die Kunden schon auf den ersten Blick erkennen können, dass man von hier aus neben Pauschalreisen und individuellen Arrangements künftig wieder Fahrkarten in alle Richtungen kaufen kann! Mit dem Gedanken, an diesem strategischen Standort ein Reisebüro zu eröffnen, trägt sich Frau Kallikat übrigens schon länger, doch machte es ihr trotz Rücken deckung von Seiten der Stadt das damals von der Bahn mit der Vermarktung betraute Unternehmen "Rail Estate" denkbar schwer, einen Vertrag zu vertretbaren Konditionen abzuschließen. Erst als diese "Zwischenstufe" endlich ausgeschaltet war, konnte eine Lösung gefunden werden, die vor allem von den Bahnkunden längst als überfällig verstanden wurde.

Ein historisches Fotodokument, das belegt, was einst so los war
  • Ein historisches Fotodokument, das belegt, was einst so los war am Bahnhof Rinteln. Foto: Archiv/pr.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare