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Schwerpunkte der kommenden Ratsarbeit festgelegt

WIR kämpft mit zehn Kandidaten

STADTHAGEN. Die Wählerinitiative „WIR für Stadthagen“ hat in der „Alten Polizei“ die Kandidaten für die Kommunalwahl am 11. September 2016 gekürt. Insgesamt treten in Stadthagen für WIR zehn Personen an – fünf im Wahlbereich Nord und fünf im Wahlbereich Süd.

veröffentlicht am 19.06.2016 um 18:54 Uhr
aktualisiert am 15.08.2016 um 14:29 Uhr

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Ebenso wurde die Reihenfolge der Kandidaturen einmütig festgelegt.

Wahlbereich I (Nord): Wahlbereich II (Süd) 1.Richard Wilmers 1. Gundi Donjes

2. Hülya Yavuz 2. Jürgen Burdorf 3.Viktor Frank 3. Rabia Yasar

4.Sahide Kömür 4. Markus Selbig 5.Iris Krogmann 5. Heinz Dieter Latus

„Mit dieser Aufstellung ist es uns sehr gut gelungen, unterschiedliche Interessen zu vereinen. Mit 50 Prozent ist der Anteil der Kandidatinnen angemessen“, stellte Richard Wilmers, WIR – Ratsherr in Stadthagen, fest.

„Schön ist auch, dass wir drei Kandidatinnen mit Migrationshintergrund aufstellen konnten. Dies entspricht dem wachsenden Anteil der Migranten in der Kreisstadt“, so WIR-Ratsfrau Gundi Donjes.

Ganz oben bei den Schwerpunktthemen der künftigen WIR-Ratsarbeit stehen Bildung/Erziehung und Umweltfragen. So fordert WIR ausreichende Kita- und Hortplätze und unterstützt den Bau einer weiteren Kita Am Obstanger, da die vorhandenen Plätze schon bald nicht mehr ausreichen würden. „Hier sehen wir bereits kurzfristig Handlungsbedarf“, merkte Wilmers an.

„Umweltschutz für die Stadthäger Bürgerinnen und Bürger hat absolute Priorität“, stellt Jürgen Burdorf in den Raum. WIR lehnt eine Erweiterung des Betriebsgeländes des Asphaltmischwerkes strikt ab. „Die Belastungen durch das Asphaltmischwerk sind ohnehin bereits extrem hoch. Deshalb dürfen wir keine zusätzlichen Flächen für die Verarbeitung gefährlicher Stoffe zulassen“, mahnt Burdorf an.

Die Verkehrsführung in Stadthagen müsse nach Ansicht von WIR dringend vereinfacht werden. „Radfahrer und Fußgänger brauchen mehr Sicherheit“ ist eine zentrale Forderung.

In Anlehnung an andere Städte fordert WIR eine „Fahrradfreundliche Stadt“.

Im Zusammenhang mit der Planung eines Trassenausbaus der Bahnschienen fordert WIR weitere Lärmschutzmaßnahmen entlang der künftigen Bahntrassen.

Eindeutig sei für WIR auch die sofortige Umsetzung des Großraumtarifs der Bahn. „Es ist nicht länger zu akzeptieren, dass unsere Bürger weiterhin mit dem Auto nach Haste fahren, um in den Genuss des günstigeren Tarifs zu kommen“, warf Sahide Kömür ein.

Denkmalschutz habe auch für WIR einen hohen Stellenwert. „Aber mit Augenmaß. Denn nicht jedes verfallene Haus muss erhalten werden.“

Last, but not least sei es für WIR von ganz großer Bedeutung, dass die Ortsteile künftig noch besser an die Kernstadt angebunden werden. Und: „Wir sollten nicht länger über eine aktivere Bürgerbeteiligung reden, sondern sie endlich auch praktizieren“, fasste Wilmers den Wunsch vieler Teilnehmer zusammen.



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