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Orgelfinanzierung: Kirchengemeinde wettet

"Wir hoffen, dass der Bischof zählt"

Probsthagen (sk). Zugunsten einer neuen Orgel wettet die Kirchengemeinde Probsthagen mit Landesbischof Jürgen Johannesdotter, dass sich am 6. Juli zum Sommerfest der Gemeinde mindestens 200 Gemeindemitglieder zu einem "Riesenchor" zusammenfinden.

veröffentlicht am 09.06.2008 um 00:00 Uhr

Mathias Goedeke, Jan-Uwe Zapke und Sandra Reese sind gespannt, o

Eine dringend notwendige Renovierung der 40 Jahre alten Pfeifenorgel in der Probsthäger Kirche würde 40 000 Euro kosten. Den Betrag könne die kleinste Kirchengemeinde in der Schaumburg-Lippischen Landeskirche jedoch nicht aufbringen, bedauert Pastor Jan-Uwe Zapke. Da in der Gemeinde außerdem viel mit modernen Instrumenten musiziert wird und der Gesang entsprechend ausgerichtet ist - zum Beispiel im bekannten Chor "Kreuz und quer" -, biete sich die Anschaffung einer elektronischen Orgel an, so der Pastor. Diese Alternative zur Pfeifenorgel sei für Dorfgemeinden auch ohne besondere Neigung zur modernen Musik aus finanziellen Gründen "die Zukunft", schätzte Zapke. Zuschüsse von der Landeskirche gebe es allerdings nur für neue Pfeifenorgeln. So ist Zapke auf eine innovative Idee verfallen, will einen Kostenbeitrag für das elektronische Instrument - dies werde 12 000 bis 15 000 Euro kosten - per Wette "erwirtschaften". Mit Landesbischof Jürgen Johannesdotter wettet die Kirchengemeinde Probsthagen, dass sie es schafft, für das Sommerfest am 6. Juli auf dem Hof Vehling 200 Gemeindemitglieder zum Mitsingen in einem "Riesenchor" zu bewegen. Hierzu laden Mitglieder des Gemeindekirchenrates ab sofort bis Ende persönlich "von Haus zu Haus" ein. In einer eineinhalbstündigen Probe vor dem Fest üben Matthias Goedeke und Sandra Reese zwei Lieder mit den "Riesenchor"-Teilnehmern ein. Zapke hofft auf genügend Sänger für den Wettgewinn ("Wir sind da erstmal optimistisch") und "dass der Bischof kommt und zählt."



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