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Auftritt der Rintelnerinnen beim "Song Contest" ohne Pannen verlaufen / Leichte Enttäuschung: "Man hat uns kaum gesehen"

"Wir hatten jedesmal Angst, dass wir hinfallen"

Rinteln/Hannover (clb). Ein bisschen enttäuscht ist sie schon. "Der Auftritt war sehr kurz, man hat uns kaum gesehen im Bild", sagt die Rintelnerin Mairin Breselge, eines der 16 gecasteten Models, die am Donnerstagabend beim "Bundesvision Song Contest" in der TUI-Arena vor 8000 Gästen und Millionen von Fernsehzuschauern die 16 Bundesländerfahnen schwingen durften.

veröffentlicht am 16.02.2008 um 00:00 Uhr

Die Lichter leuchten, die Kleidung sitzt, doch noch ist der Saal

"Man war natürlich schon sehr nervös", erzählt sie. Ansonsten habe aber alles gut geklappt, mit den anderen Mädchen habe sie sich gut verstanden. Ob beim Schminken oder beim Ankleiden - "wir haben uns gegenseitig geholfen, wo es ging!" Bevor der Auftritt um 21 Uhr beginnen konnte, hatten die 16 jungen Damen schon einen langen Tag hinter sich: Die Rintelner Truppe, mit dabei auch Tanzschulinhaber Michael Ferber, der in der vergangenen Woche die Model-Auswahl getroffen hatte, sowie seine Frau Basia, Trägerin der Niedersachsen-Fahne, ist gegen 13 Uhr in der TUI-Arena eingetroffen. Dort fanden dann erste Probeläufe statt, anschließend ging es - ganz exklusiv - in den Bereich hinter der Bühne, wo sich auch die einzelnen Bands und die übrigen Prominenten vor ihrem Auftritt aufgehalten haben. Jede halbe Stunde wurde ein leckeres Essen serviert. Um Punkt 21 Uhr war es dann endlich soweit: Die Mädchen bildeten Zweierreihen und marschierten hintereinander, jeweils ausgestattet mit einer riesigen Fahne, in die Arena ein - vorneweg Basia, gemeinsam mit Sahra Kozakievicz, der zweitplatzierten Miss Niedersachsen 2006. Nachdem Moderator Stefan Raab die Bühne betreten hatte, folgte als Zweiter Ministerpräsident Christian Wulff, der nach einer kurzen Ansprache "unbedingt ein Gruppenfoto mit den Fahnenträgerinnen machen wollte", erinnert sich Michael Ferber. Dieser Moment wurde dann auch sofort festgehalten - natürlich mit Niedersachsens Fahne inder Mitte. Auch mit auf der Bühne war übrigens die 18-jährige Michelle König aus Rehren, die eigentlich als Ersatz-Model ausgewählt worden war. Aber wie es der Zufall so wollte, war eines der eingeplanten Mädchen verhindert, so dass sie doch noch zu ihrem Auftritt kam. Trotz der großen Aufregung hat alles reibungslos geklappt. "Nur der Laufsteg war richtig glatt, und wir hatten jedesmal Angst, dass wir hinfallen", sagt Mairin. Schade sei es gewesen, dass man im Fernsehen kaum etwas von den Fahnenträgerinnen mitkommen hat. "Da war ja jeder enttäuscht, der das gucken wollte..."



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