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Alle Brücken in Probsthagen und der Bahnbrink sind saniert / Flatterband für die Dorfjugend

"Wir brauchen keine Gummistiefel mehr"

Probsthagen (jl). Am Montag haben die Probsthäger allen Grund zum Feiern gehabt. Anlass war die symbolische Freigabe von drei erneuerten Brücken über die Bornau sowie der völlig erneuerten Straße Am Bahnbrink.

veröffentlicht am 19.11.2008 um 00:00 Uhr

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Die Brücken am Schäferhof, über den Thiegraben sowie Am Bahnbrink waren absolute Notfälle, wie Bürgermeister Bernd Hellmann bei der symbolischen Freigabe in Erinnerung rief. Die Brücke am Schäferhof musste vor der bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen Sanierung wegen akuter Einsturzgefahr sogar gesperrt werden. Das Dreier-Sanierungspaket ist Bestandteil des Dorferneuerungsprogramms, und die Bahnbrink-Brücke war Teil drei dieses Paketes. Sie hat jetzt verstärkte Widerlager, ein neues Geländer und eine neue Platte. Gekostet haben alle Sanierungen zusammen rund 200 000 Euro. Die Straße Am Bahnbrink hat es bei einer Bürgerbefragung über die Wünsche in Sachen Dorferneuerung geschafft, auf Anhieb auf Platz eins der Begehrlichkeiten zu kommen. "Auf der Straße stand das ganz Jahr Wasser, die Fahrbahn war rissig und ist an den Kanten gebrochen", beschrieb Schweer im Gespräch mit dieser Zeitung den alten Zustand. Die neue Straße ist nach den Worten des Bürgermeisters dörflicher konzipiert. Sie ist gepflastert und hat keine Hochborde. Damit Autos zahm bleiben, wurde die Fahrbahn an zwei Stellen verengt. Das schafft auch Platz für zwei Pflanzbeete. "Wir brauchen jetzt keine Gummistiefel mehr, wenn die Kinder zur Bushaltestelle gehen", war sich Schweer in ihrer kurzen Rede sicher. Gekostet hat das Straßenpaket rund 160 000 Euro. Der Bürgermeister hofft, dass die neue Entwässerung in der Trasse bei Hochwasser besser wirkt. In alten Zeiten war rund um Brücke in Extremzeiten grundsätzlich Land unter. Hellmann verwies darauf, dass die Stadt in jüngster Zeit eine Menge in Probsthagen angeschoben habe. Außer den Straßen und Brücken seien dies das neue Baugebiet an der Kloppenburg und das Feuerwehrgerätehaus, bei dem die Brandschützer selbst mitbauten. Im nächsten Jahr soll weiter in Probsthagen investiert werden - "rund um das Dorfgemeinschaftshaus" -mehr verriet Hellmann nicht, bevor er mit den Bürgern im erwähnten Gebäude Kaffee und Kuchen zu sich nahm.



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