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Jugendfeuerwehr Hameln feiert 50-jähriges Bestehen und gründet eigene Kinderfeuerwehr

„Wir brauchen Euch in Zukunft sehr“

Hameln (gro). Ihr Bestehen seit 50 Jahren feierte die älteste Jugendfeuerwehr Hamelns, des Landkreises Hameln-Pyrmont und eine der ersten 40 des Landes Niedersachsen mit vielen Ehrengästen in der Rettungswache der Stadt Hameln.

veröffentlicht am 15.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 09:21 Uhr

Hameln (gro). Ihr Bestehen seit 50 Jahren feierte die älteste Jugendfeuerwehr Hamelns, des Landkreises Hameln-Pyrmont und eine der ersten 40 des Landes Niedersachsen mit vielen Ehrengästen in der Rettungswache der Stadt Hameln. Auch Innenminister Uwe Schünemann nahm den Termin zum Anlass, im Namen der Landesregierung persönlich zu gratulieren. Als weitere Gäste konnten Landrat Rüdiger Butte, Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann und Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller unter Applaus der über 200 Feuerwehrmitglieder und Freunde begrüßt werden.

Ortsbrandmeister Emil Burose leitete den Festakt ein und bat den ersten Feuerwehrjugendwart und Mitbegründer der Jugendfeuerwehr Hameln, Günther Harries, zum Podium. Dieser und weitere ihm folgende Jugendwarte aus den letzten fünf Jahrzehnten erinnerten an die ersten Jahre der Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr Hameln. Da habe es in den Zeltlagern wegschwimmende oder auch wegfliegende Zelte gegeben und manches hätten sie mit ihren Jugendlichen gemacht, was damals zwar geduldet, aber heute so auf keinen Fall mehr getan werden dürfe.

Eines hörten die zahlreichen „Ehemaligen“ aber auch heraus: Der Umwelt- und Naturschutz genießt in der Jugendfeuerwehr Hameln immerhin bereits seit 20 Jahren einen hohen Stellenwert. Wie erfolgreich das Engagement der Brandschützer im Naturschutz sei, belegten die erworbenen Umweltpreise.

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Nach der ausgesprochenen Beförderung „verpassten“ Gerhard Ra-thing (re.) und Emil Burose (li.) Uwe Schlüter die neuen Sterne.

Es sei eine goldrichtige Entscheidung, in der Feuerwehr Mitglied zu sein, rief Innenminister Schünemann den Jugendlichen zu. Hier gebe es nicht nur Spaß. Sie lernten auch Disziplin und Kameradschaft kennen und die Bereitschaft in Not geratenen Menschen zu helfen. „Damit seid ihr Vorbild für andere.“ Landrat Butte stellte dankend fest: „Ihr seid die Retter von morgen – wir und die Region sind stolz auf Euch. Wir brauchen Euch.“ Oberbürgermeisterin Lippmann sagte: „Jugendarbeit sorgt für Nachwuchs, und daher sage ich auch den Gründungsvätern Dank.“ Auf den Punkt für alle brachte es Gabriele Lösekrug-Möller, die vor ihren Grußworten eifrig und schnell auf ihrer Einladung gedichtet hatte. „Ihr seid klasse, super, toll – wir alle sind des Lobes voll. Ihr übt, Ihr lernt, Ihr strengt Euch an – ein jeder hilft, wo immer er kann. Das find ich gut, macht weiter so – dann macht Ihr viele Leute froh. Bleibt weiter bei der Feuerwehr – wir brauchen Euch in Zukunft sehr.“ Nicht nur mit Grüßen des Landesverbandes der Feuerwehr war der stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwart Michael Homann dabei. Er zeichnete den ersten Jugendfeuerwehrwart der Jugendwehr Hameln, Günther Harries, mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen der Jugendfeuerwehren aus. Stadtbrandmeister Gerhard Rathing beförderte Jugendfeuerwehrwart Uwe Schlüter zum Oberlöschmeister.

Schlüter wiederum bewahrte sich seine Überraschung bis zum Schluss der Feier auf. „Ich möchte einen Meilenstein legen und teile ihnen allen mit: Gestern haben wir eine Kinderfeuerwehr gegründet, die ich ihnen jetzt mit ihrem Betreuer Michael Mahlstedt vorstellen möchte.“ Unter großem Applaus wurden die Kleinen begrüßt und setzten dem Feiertag aus Anlass des Bestehens der Jugendfeuerwehr Hameln seit 50 Jahren sozusagen die Krone auf.

Michael Homann (re.) zeichnete Günther Harries mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen der Jugendfeuerwehren aus.



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