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Seidenschwänze an Naturschutzbund melden

Winterbesucher eingetroffen

Auetal. Wer seit Anfang Februar einen hohen, fein zwitschernden Vogelruf vernimmt oder vernommen hat, sollte sich genau umschauen. Denn es sind wieder Seidenschwänze zu Gast. Die aus den nördlichen Gebieten von Sibirien und Skandinavien stammenden Seidenschwänze - mit wissenschaftlichen Namen "Bombycilla garrulus"- haben nach Deutschland und auch ins Auetal gefunden.

veröffentlicht am 14.02.2007 um 00:00 Uhr

Der etwa starengroße Seidenschwanz fällt schon von weitem durch

In Trupps von 20 bis 50 Vögeln, manchmal auch mehr, machen sie sich in den Gärten über Bäume und Büsche her. Neben Vogelbeere und Hagebutten mögen sie besonders das Fallobst, das ihnen Naturfreunde liegen gelassen haben. Die Seidenschwänze sind etwa starengroß, mit einer großen, spitzen Haube auf dem Kopf. Das Gefieder ist rötlichbraun. Besonders auffällige Merkmale sind die gelbe Schwanzspitze, gelb-weiße Farbtupfer an den Flügelspitzen sowie leuchtend rote Hornplättchen an den inneren Armschwingen. Seit dem 3. Februar konnte Marc Jameson (18) vom Naturschutzbund Auetal insgesamt vor allem imöstlichen Auetal 200 Seidenschwänze beobachten die in seinem Garten in Schoholtensen ihre Kraftreserven durch Beeren und Äpfel auffüllten und dann weiter zogen. Sichtungen aus dem Auetal und Umgebung können Marc Jameson vom Naturschutzbund Auetal gemeldet werden. Erreichbar ist der Naturschützer unter (05752) 92 92 55. Notiert werden sollten neben Datum und Uhrzeit der Beobachtungsort, Truppgröße sowie Aktivität der Vögel.



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