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60 Feuerwehrleute an der Brandstelle

Windrad brennt auf dem Weseberg, löschen unmöglich

V olksen (wm). Es kommt nicht oft vor, dass rund 60 Feuerwehrleute zu einem Brandort eilen und beschließen, es weiterbrennen zu lassen - wenn auch kontrolliert - weil man das Feuer nicht löschen kann.

veröffentlicht am 09.01.2008 um 00:00 Uhr

Gestern gegen 19 Uhr ging der Alarm im Feuerwehrgerätehaus ein: Anwohner meldeten, das Windrad auf dem Weseberg stehe in Flammen. Mitbesitzer Martin Krone war mit den Feuerwehren vor Ort und nahm das Windrad vom Netz, das vorher noch Strom produziert hatte. Die Feuerwehrleute stellten fest, dass weder die Drehleiter aus Rinteln noch der Löschwagen auf dem völlig verschlammten Weg bis zum Windrad hochkam, das auf einer 270 Meter hohen Kuppe steht. Vor Ort gab es kein Löschwasser, der stürmische Wind hätte außerdem vermutlich jeden Löschversuch am Getriebekopf auf 30 Meter Höhe vereitelt. So blieben dieörtlichen Wehren vor Ort, um die Brandstelle zu sichern. Dass Funkenflug einen Waldbrand im nahe gelegenen Forst auslösen könnte war dagegen unwahrscheinlich, es regnete. Das Windrad, 17 Jahre alt, war eines der ersten Krogmannwindräder die aufgestellt worden sind und konnte fünfzehn Haushaltemit Strom versorgen.

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