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Energiewende

Windkraft ist keine Lösung

Zu: „Land will Kollaps der Windbranche verhindern“, vom 20. November
Warum will das Land den Kollaps der Windbranche verhindern? Arbeitsplätze, Energiewende, oder steckt dort mehr dahinter als man denkt?

veröffentlicht am 05.12.2019 um 23:08 Uhr

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Für die Mitarbeiter, die in Kohle- oder Kernkraftwerken tätig sind, wurden keine Gedanken über deren Zukunft verschwendet. Eine Alternative gab es nicht, einfach „abschalten und aussteigen“, war die Devise. Dort hängen weitaus mehr Arbeitsplätze an der Stromproduktion als in der Windbranche. Die Mitarbeiter der konventionellen Stromerzeugung zählen in den Augen von Herrn Weil wahrscheinlich nichts. Man könnte denken, dass hier ein Zweiklassenprinzip besteht, einmal der gute Strom (Windkraft), und der böse, schmutzige Strom (Kernkraft/Kohle), den ja angeblich keiner haben möchte. Herr Weil und weitere politische Mitstreiter sollten bitte die rosarote Brille der Energiewende absetzen und sich der Realität stellen. Diese Art der Energieerzeugung ist zwar CO2-neutral, aber nicht geeignet, die Energiewende umzusetzen. Der Energieverbrauch wird in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen. Die Windkraft wird nie eine sichere Grundlast im Stromnetz und den Bedarf abdecken, der benötigt wird. Da können auch noch so viele Anlagen errichtet werden, das wird so nicht funktionieren. Letztendlich wird zur Stabilisierung des Netzes der Strom aus dem Ausland bezogen. Als weiterer Punkt steht die Entsorgung der Windkraftanlagen zur Debatte. Die Recyclingbranche steht vor der Tatsache, daß Materialien wie Glasfaser, GFK und Carbon, CFK, schwer zu entsorgen sind. Wie viele Anlagen sollen auf Biegen und Brechen noch errichtet werden, wie viel Natur muss der Windkraft noch weichen, und wie viele Menschen müssen die negativen Auswirkungen der Windkraft noch erfahren?



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