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Betriebsgeräusche stören

Windkraft: 1000 Meter Abstand zu Wohnbebauungen einhalten

Was mögen wohl die Beweggründe für Herrn Weil sein, die 1000 Meter Abstandsgrenze zu Wohnbebauung nicht zu akzeptieren? Der Bund hat sehr wohl zur Kenntnis genommen, dass gerade ein akzeptabler Abstand zu Wohnbebauungen die Akzeptanz für Windräder deutlich erhöht.

veröffentlicht am 13.12.2019 um 18:00 Uhr

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Zu: „In Niedersachsen reichen 400 Meter“, vom 22. November


Dieses hat auch die Stadt Hameln in der Diskussion mit Bürgern erfahren müssen unter dem Titel „Windräder – wohin damit“. Wenn der Wind ungünstig weht, hört man nämlich die Betriebsgeräusche auch noch in 1000 Metern Entfernung. Wenn man sich die Windkarte von Deutschland anschaut, dann erkennt man, dass nur der Norden von Niedersachsen und Schleswig Holstein mehr Wind ausweisen als die übrige Republik. Das heißt, dass gerade Bayern und Baden Württemberg noch sehr viel aufzuholen hätten, bevor Niedersachsen sich noch weiter zupflastern lässt.

Die Anzahl der Windkrafträder in Niedersachsen beträgt jetzt schon 6431 in Bayern jedoch nur 1161 und in Baden Württemberg gerade einmal 725! Und das obwohl Bayern flächenmäßig deutlich größer ist und Baden Württemberg etwas kleiner als Niedersachsen. Und für die Energiewende ist schließlich jedes Bundesland mit verantwortlich. (Übrigens gilt in Bayern: H 10. Ist die Mühle 200 Meter hoch, darf sie nicht näher als 2000 an Häuser heranrücken.

Kann das nicht mal einer unserem Ministerpräsidenten verklickern, und zwar so, dass er es auch versteht!



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