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Wir-Vorsitzender: Mitgliederzahl von 60 ist konstant geblieben

Wilmers: Regierung begeht Wortbruch

Stadthagen (mw). Die Wählerinitiative "WIR für Schaumburg" (Wir) hat ihre Jahresversammlung in der Stadthäger Gaststätte Bruns abgehalten. Auf der Tagesordnung haben unter anderem der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Richard Wilmers sowie dessen Stellungnahme zum Thema Gesamtschulen gestanden.

veröffentlicht am 29.11.2008 um 00:00 Uhr

"Wer die Gesamtschulen kaputt macht, macht auch die Bildungspolitik der Zukunft kaputt", machte Wilmers seinemÄrger Luft. Die zunächst drei zusätzlichen Gesamtschulen seien nach dem Vorbild der IGS in Stadthagen beantragt worden, erläuterte Wilmers. Folglich müssten diese als Ganztagsschule mit "verpflichtendem Nachmittagsunterricht", und auch nur vierzügig (also mit vier Klassen pro Jahrgangsstufe) sowie mit maximal 22 Schülern in den sogenannten Integrationsklassen, genehmigt werden. Dass die geplanten Gesamtschulen nun aber als "offene Ganztagsschule" mit einem freiwilligen Nachmittagsangebot, zwingend fünfzügig und mit voller Klassenstärke (30 Schüler) in Integrationsklassen eingerichtet werden sollen, bezeichnete er als "Wortbruch" gegenüber den Eltern. Das Ziel der Landesregierung sei offensichtlich, die Ganztagsschulen so zu verschlechtern, dass sie letztlich keiner mehr haben will. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Wilmers an die Aktivität des vergangenen Geschäftsjahres. Vor der diesjährigen Landtagswahl wurden bei einer Podiumsdiskussion 565 Unterschriften für die Lernmittelfreiheit an Schulen gesammelt. Die Anzahl der Mitglieder bezifferte Wilmers auf rund 60 und merkte an, dass diese konstant geblieben ist. Zum Programm gehörte auch ein Referat mit dem Titel "Integration statt Assimilation" des Mitgliedes Rabia Yasar. Anschließend führten sechs türkische Kinder folkloristische Tänze zur Unterhaltung der insgesamt 22 Versammlungsteilnehmer auf.



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