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Wilmers fordert freie Schulwahl

Stadthagen/Hannover (jl). Bei einer von der Lehrergewerkschaft GEW Mitte dieser Woche vor dem Landtag in Hannover organisierten Kundgebung ist Richard Wilmers -politisch -mit seinem früheren Chef, Kultusminister Bernd Busemann (CDU), aneinander geraten. Das Thema der Aktion war die Aufhebung des Artikels im Niedersächsischen Schulgesetz, der die Gründung neuer Gesamtschulen verbietet.

veröffentlicht am 20.10.2007 um 00:00 Uhr

Richard Wilmers (2.v.r.) stößt bei Kultusminister Busemann (l.)

Der frühere IGS-Leiter und langjährige GEW-Landesvorsitzende Wilmers hat an der Kundgebung zusammen mit einigen Eltern der Schaumburger Gesamtschule teilgenommen und eine Rede über die Schaumburger "Misere" gehalten. In diesem Jahr hätten 80 Prozent der Bewerber abgelehnt werden müssen. Das sei landesweit einmalig und nicht mehr zu akzeptieren, mussten der Kultusmister, die Fraktionschefs von SPD (Wolfgang Jüttner), Grünen (Ina Korter) sowie die Schaumburger Abgeordneten Heiner Bartling (SPD) und Ursula Helmhold (Grüne) sich anhören. Bei diesen stieß die Entgegnung Busemanns auf die Forderungen der GEW-Vertreter auf alles andere als Wohlwollen: Der Kultusminister beharrte darauf, dass eine Änderung des Schulgesetzes erst nach der Landtagswahl im Januar 2008 in Betracht komme.

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