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Einstiger Bürgermeister ausgezeichnet

Willy-Brandt-Medaille für Willi Langhorst

Hohnhorst (ede). Eigentlich ist er ja als eloquent er Redner bekannt. Doch am Sonnabend verschlug es dem Ehrenvorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Willi Langhorst, tatsächlich die Sprache. Der Grund: Langhorst wurde während der 40-Jahr-Feier im "Krug zum grünen Kranze" mit der höchsten Ehrung versehen, die die Sozialdemokraten zu vergeben haben: Der einstige Vorsitzende erhielt die Willy-Brandt-Medaille und den Ehrenbrief der SPD überreicht.

veröffentlicht am 25.06.2008 um 00:00 Uhr

Da muss selbst Wolfgang Lehrke (l.) zweimal hinschauen, als Will

Langhorst, der vor vier Jahrzehnten den Ortsverein mitbegründete, war sichtlich gerührt. "Das haut mich echt vom Sockel", gestand er unter Tränen. "Das ist das Allerhöchste, was einem widerfahren kann." Langhorst, für den Willy Brandt in den sechziger Jahren erklärtermaßen so etwas wie ein Idol gewesen ist, hatte mit dieser Ehrung nicht gerechnet. In den Jahren seines politischen Wirkens habe Langhorst, wie der Unterbezirksvorsitzende in Schaumburg Karsten Becker in seiner Laudatio erklärte, vieles im Ortsverein bewirkt. Entscheidend für ihn sei, dass Langhorst die wichtigen Voraussetzungen für die Akzeptanz von Politik geschaffen habe, sagte Becker. Der Erfolg des heute 73-Jährige beruhe nicht zuletzt auf dessen Nähe zu den Menschen, erklärte er. Der ehemalige Unterbezirksgeschäftsführer Jürgen Evers, der einen kurzen historischen Rückblick hielt, sprach in diesem Zusammenhang vom "Verdienst aller Mitglieder, die treu zur Politik gestanden haben." Hohnhorst sei eben ein "außerordentlich lebendiger Ortsverein", bestätigte der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy, der eigens zur 40-Jahr-Feier in den Ort gekommen war.



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