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Weltweite Arbeitsstandards vereinbart

Wilkhahn und IG Metall auf einer Linie

Bad Münder (dis). Der Büromöbelhersteller Wilkhahn in Bad Münder hat sich in einer Vereinbarung mit der Industriegewerkschaft Metall verpflichtet, an seinen Standorten Mindeststandards bei den Arbeitsbedingungen einzuhalten. Wilkhahn sei das erste Unternehmen der deutschen Möbelbranche, das sich gemeinsam mit der IG Metall auf diese Weise „aktiv für die Durchsetzung internationaler Arbeitnehmerrechte“ einsetze, teilte die Firma mit.

veröffentlicht am 18.02.2009 um 16:15 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Wilkhahn

Mit solchen Rahmenvereinbarungen verfolgten Gewerkschaften das Ziel, Beschäftigte international tätiger Unternehmen sowie ihrer Zulieferer vor Ausbeutung und Lohndumping zu schützen. Die Firmen sagten darin zu, dass sie auf den Kernarbeitsnormen der „International Labour Organization“ (ILO) beruhende Mindeststandards einhielten. Sie schlössen zum Beispiel Diskriminierung sowie Kinder- und Zwangsarbeit aus, sagten eine „angemessene“ Bezahlung, gesunde Arbeitsbedingungen und „sozialverträgliche“ Arbeitszeiten zu und respektierten das Recht der Beschäftigten, Arbeitnehmervertretungen zu gründen. Vergleichbare Vereinbarungen mit der Metallgewerkschaft haben unter anderem Volkswagen, Daimler, Bosch, EADS, General Motors Europe oder BMW geschlossen.

Wilkhahn beschäftigt rund 600 Mitarbeiter, davon 440 in Bad Münder. Das Unternehmen produziert in Deutschland, Spanien und Australien.



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