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Christdemokraten verabschieden einstimmig die Liste der Heeßer Kandidaten / Beide Ratsdamen machen weiter

Wilhelm Brümmel will wieder Bürgermeister werden

Bad Eilsen / Heeßen (sig). Nachsitzen bereitet eigentlich niemandem Spaß. Der Samtgemeindeverband der CDU mag da eine Ausnahme machen. Er musste kurzfristig ein zweites Mal zusammenkommen, weil die Liste seiner Kandidaten für den Heeßer Gemeinderat noch nicht komplett war. Inzwischen ist sie es. Man tritt mit fünf Männern und mit zwei Frauen an, die beide im Vorfeld zu verstehen gegeben hatten, sich aus der Kommunalpolitik zu verabschieden.

veröffentlicht am 20.07.2006 um 00:00 Uhr

Bürgermeister Wilhelm Brümmel (3. v. l.) und sein Kandidatenteam

Schon vor etlichen Wochen war zu hören, dass sich das Damentrio des Heeßer Gemeinderates zurückziehen wollte. Dazu gehört noch Helga Voigt von der SPD, die bei ihrer Entscheidung bleibt. Diese Pläne waren allgemein bedauert worden, denn die drei entpuppten sich als das "soziale Element" im politischen Tagesgeschäft. Sie vertraten zwar ohne Einschränkung ihre jeweiligen Auffassungen, wirkten aber bei bestimmten Anlässen gut zusammen. Zum Beispiel, wenn die Kindergarten-Gruppen zu betreuen waren, die für den Weihnachtsbaumschmuck sorgten. Jetzt haben sich zumindest die beiden CDU-Ratsfrauen umstimmen lassen. Darüber freut sich der Vorsitzende des Samtgemeindeverbandes der Christdemokraten, Friedrich Feick, besonders aber der amtierende Bürgermeister Wilhelm Brümmel. Das erhöht nämlich seine Chancen im Wettbewerb um den Ratsvorsitz. Brümmel steht erwartungsgemäß auf dem ersten Platz des Wahlvorschlages. Gleich dahinter folgt Agnes Schramke. Außerdem kandidieren Heinrich Meier, Rudolf Wecke jr., Susanne Kuhlmann, Manfred Schönenborn und Klaus-Günter Metzner. Was auch nicht alltäglich ist: Die Heeßer CDU-Liste wurde von den Kandidaten allein aufgestellt. Niemand hat ihnen hineingeredet. Friedrich Feick verkündete lediglich einen Wechsel auf den Plätzen fünf und sechs. Susanne Kuhlmann rückt eine Position höher. Angesichts dieser Einigkeit gaben auch die Mitglieder des Samtgemeindeverbandes, die im "Haus des Gastes" erschienen waren, ein einstimmiges Votum ab. Über die Wünsche und Vorstellungen für die Ratsarbeit in der neuen Legislaturperiode war bei dieser kurzen Zusammenkunft noch nichts zu hören. Das soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

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