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Wieneckes launische Jungs

Dieses Fußballjahr sollte eigentlich ein grün-weißes werden, denn eigentlich wollte die TSG Emmerthal im Jahr des Vereinsjubiläums in der Kreisliga um den Titel mitspielen. Aber daraus wurde nichts, obwohl im Sommer hochkarätige Spieler wie die Ex-Preußen Michael Jermarkowicz und ...

veröffentlicht am 19.01.2011 um 10:26 Uhr
aktualisiert am 19.01.2011 um 12:24 Uhr

Emmerthal

Dieses Fußballjahr sollte eigentlich ein grün-weißes werden, denn eigentlich wollte die TSG Emmerthal im Jahr des Vereinsjubiläums in der Kreisliga um den Titel mitspielen. Aber daraus wurde nichts, obwohl im Sommer hochkarätige Spieler wie die Ex-Preußen Michael Jermarkowicz und Daniel Magaschütz an die Emmer wechselten. Doch der erhoffte Erfolg blieb aus.

Ein super Kader ist eben keine Garantie für Erfolg. Deshalb konnte TSG-Coach Markus Wienecke, der mit dem Aufstieg in die Bezirksliga liebäugelte, das ehrgeizige Saisonziel schon nach der Hinrunde abhaken: „Wir sind weit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben“, ärgert sich Emmerthals Fußball-Chef Karl-Heinz Koch. Der Blick auf die Tabelle lässt sein Herz nicht gerade höherschlagen. Wieneckes launische Jungs können zwar gut kicken. „Aber Platz acht ist zu wenig“, redet Koch Klartext.

Nichtsdestotrotz scheint Wienecke noch das Vertrauen der Vereinsführung zu haben, denn sein am Saisonende auslaufender Vertrag wurde im Dezember um ein weiteres Jahr verlängert – trotz der miserablen Hinrunde.

Mit dem Start der Rückrunde beginnt für die Grün-Weißen schon die Vorbereitung für die nächste Saison. Aus seinen vielen guten Einzelspielern soll Wienecke eine Mannschaft formen, die um den Aufstieg in die Bezirksliga mitspielen kann. Das ist ihm bisher noch nicht gelungen, obwohl im Kader sehr viel Potenzial steckt.

In der Halle läuft es wesentlich besser als draußen, aber erfolgreich waren die Kreisligakicker von der Emmer nur in Coppenbrügge. Mit dem Turniersieg beim Volksbank-am-Ith-Cup löste die TSG, die das Endspiel mit 6:5 im Neunmeterschießen gegen WTW Wallensen gewann, wieder das Ticket für den Dewezet-Supercup.

Eine Woche später mussten sich Wieneckes Jungs im Scap-Cup-Finale WTW mit 1:3 geschlagen geben. Beim Top-10-Turnier in der Rattenfängerhalle sind Manuel Capobianco und Co. zwar nur Außenseiter, aber mit etwas Glück ist für das Team von Kapitän Murat Bendes durchaus das Halbfinale drin.

 

dos/aro



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