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Bückeburgs Trainer Timo Nottebrock derzeit ohne Personalsorgen

Wieder "Hammerspiel" für den VfL TSV Mühlenfeld ein dicker Brocken

Bezirksoberliga (ku). E s hört gar nicht auf mit den Spitzenspielen. Nach dem starken Auftritt gegen den Tabellenzweiten aus Burgdorf hat der VfL Bückeburg am kommenden Sonntag erneut einen ganz dicken Brocken auf dem Programm, reist zum derzeitigen Tabellendritten TSV Mühlenfeld.

veröffentlicht am 26.09.2008 um 00:00 Uhr

Niko Werner (l.) geht leicht angeschlagen in die Partie gegen de

Der Staffelneuling legte in der letzten Spielzeit eine wirklich imponierende Serie hin, gewann souverän in der Bezirksliga 2 die Meisterschaft, deklassierte dabei förmlich den Rest der Staffel. Die Meisterschaft wurde mit 84 Punkten bei 110:25 Toren eingefahren. Dabei gab es 27 Siege, nur drei unentschieden und ganze zwei Niederlagen gegen den OSV Hannover und den SV Linden. Vater des Erfolgs war Trainer Detlef Rogalla. Als Spieler machte er sich beim TSV Havelse, TSV Stelingen, Wacker Neustadt und dem STK Eilvese einen Namen, als Trainer trat er bislang beim TuS Seelze und dem TSV Klein Heidorn in Erscheinung. Der Durchbruch gelang ihm dann mit dem TSV Mühlenfeld. Auch in dieser Runde bleibt die sieggewohnte Mannschaft wieder auf dem Treppchen, rangiert mit 13 Punkten hinter Bückeburg und Rammlingen auf dem dritten Platz. Nach dem 3:1-Auftaktsieg bei Fortuna Sachsenross gab es allerdings den ersten Dämpfer, Rammlingen gewann 3:0 in Mühlenfeld. Es folgte ein 4:1-Sieg in Almstedt. Nach dem 2:2 in Diepholz und dem Pokal-Aus gegen Steimbke ein kleines Zwischentief, Ricklingen schlug Mühlenfeld mit 3:2. Danach aber wieder klare Verhältnisse im Rogalla- Team: 6:1 gegen Wunstorf und am letzten Wochenende ein 5:0 in Stelingen. Nach der Erfolgsserie hat VfL-Coach Timo Nottebrock in der Woche im Training besondere Schwerpunkte gesetzt. "Wir haben nochmals an der taktischen Disziplin gefeilt. Im Abwehrverhalten gefällt mir das schon ganz gut, aber im Ausnutzen der sich bietenden Räume nach Fehlern unserer Gegner müssen wir noch konsequenter und kreativer werden." Personell hat der Bückeburger Coach derzeit keine Sorgen. "Die Stimmung im Team ist natürlich ganz toll, leicht angeschlagene Akteure wie Niko Werner werden geschont. Im vergangenen Jahr hatten wir zu viele Charaktere, die zu egoistisch waren und die Schuld für Fehler immer bei den anderen suchten, statt sich selbst zu hinterfragen. Wir haben jetzt wieder eine Mischung aus Talenten, die sich einordnen müssen, und aus Leadern, die Woche für Woche ihre Leistung bestätigen müssen. Das macht uns stark und setzt besondere Kräfte frei."

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