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Der VfLüberwintert in der Niedersachsenliga auf einem Abstiegsplatz

Wieder fatale Patzer in der Abwehr Bückeburg verliert in Esens 0:2

Niedersachsenliga (ku). Das war wirklich nicht die Hinrunde der Bückeburger. Am Samstag kam es in Esens zum ultimativen Kellerduell, wie immer hatten sich die Bückeburger die Wende zum Besseren auf die Fahnen geschrieben. Wie so oft gab es wieder kein Happy-End für die Nottebrock-Elf. In einem sehr schwachen Niedersachsenligaduell konnte Gastgeber Esens nach einer torlosen ersten Halbzeit am Ende von den üblichen VfL-Defensivschnitzern profitieren und die drei Punkte mit einem recht leicht errungenen 2:0-Heimsieg auf die Habenseite buchen und den VfL Bückeburg wieder einmal ins sportliche Niemandsland verdammen.

veröffentlicht am 17.12.2007 um 00:00 Uhr

Alexander Bremer (l.) vergab Bückeburgs einzige echte Torchance.

In der ersten Runde konnten beide Mannschaften wenig Erfreuliches bieten. Sichtbar groß der Respekt voreinander, Fehlervermeidung und Torraumsicherung hatte höchste Priorität. Trainer Nottebrock hatte Tarak, Thom, Steininger und Könemann als Viererkette aufgestellt, davor Prange, Werner und Hafke als zweites Bollwerk, Bremer als einzige Spitze, dahinter Deppe und Fritsche. Erst in der 18. Minute ein leichtes Raunen bei den knapp 200 Fans: Nach Zuspiel von Fritsche war der schwache Bremer-Schuss aber sichere Beute von Esens Keeper Reichow. In der 25. Minute die erste Szene der Platzherren. Nach einem Foul von Thom an Delege zwang Timor VfL-Keeper Engler zur ersten Parade. In der 30. Minute die beste Szene der Bückeburger: Alexander Bremer scheiterte erneut am Esenser Schlussmann, Ferit Tarak setzte den zweiten Versuch aus dem Gewühl heraus aber nur an das Außennetz. In der zweiten Halbzeit dann der fast schon symptomatische "black-out" der Bückeburger. Martin Prange leistete sich ein Foul, Jaschari trat den Freistoß gegen eine völlig unsortierte VfL-Defensivabteilung. Tim Engler war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte das 0:1 aber nicht verhindern. Timo Nottebrock reagierte, stellte um und befahl eine offensivere Gangart. Esens machte aber clever dicht, spielte zwar nicht schön, dafür aber effektiv und diszipliniert. Dabei gab es immer wieder gefährliche Konter. In der 70. Minute rettete Engler stark gegen Delege, drei Minuten später war er erneut machtlos. Martin Habben tankte sich fast ungehindert aus der eigenen Hälfte durch, Bückeburgs Defensivabteilung erneut mit fatalen Defiziten - 2:0. Esens konnte vorerst den Kopf aus der Schlinge ziehen und den geplanten Anschluss an die Tabellenmitte realisieren. Auf den VfL Bückeburg werden schwere Zeiten zukommen. VfL: Engler, Könemann, Werner, Prange, Thom, Bremer, Fritsche (83. Berkut), Deppe, Hafke (60. Möller), Tarak, Steininger.

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