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Gestern Baubeginn für den letzten Abschnitt des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn 2

Wieder Endlos-Stau auf dem Auetal-Highway

Auetal (la). Gestern ist die Baustelle für den letzten Abschnitt des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn 2 eingerichtet worden, und sofort kam es auf der A 2 zu einem zwölf Kilometer langen Stau, und auch auf der Umleitungsstrecke, dem "Auetal-High way", reihte sich Lastwagen an Lastwagen.

veröffentlicht am 01.04.2008 um 00:00 Uhr

Das "gewohnte" Chaos beginnt wieder und wird voraussichtlich bis November dieses Jahres andauern. Für die Auetaler heißt es jetzt durchhalten und noch einmal acht Monate lang Auto- und Lastwagenschlangen mit ihrem Lärm und Dreck ertragen. Aber dann soll es überstanden sein. Die neuen Lärmschutzwände, die auf rund 1,5 Kilometern Länge im Bereich Bernsen aufgestellt werden, sollen sogar für mehr Ruhe sorgen als zuvor. Eingerichtet wurde die Baustelle zwischen Rehren und Bad Eilsen in Richtung Dortmund. Ein Standstreifen wird angebaut und die vorhandene Fahrbahn grundlegend saniert. Die Brücken über die Kreisstraßen 71 und 74 werden abgerissen und neu hergestellt. Dazu werden dann die Kreisstraßen für einige Zeit gesperrt. Im Vergleich zum Vorjahr steht diesmal allerdings eine deutlich breitere Fahrspur im Baustellenbereich auf der Autobahn zur Verfügung. "Mit Ausnahme des Verschwenkungsbereiches kann daher mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h durch die Baustelle gefahren werden", sagte Joachim Ernst von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover. Außerdem werde viel dafür getan, Unfälle und daraus resultierende Staus zu vermeiden. Eine neue Stauwarnanlage mit flexiblen Anzeigetafeln, die in beiden Fahrtrichtungen installiert wurde, soll die Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf Staus vor der Baustelle aufmerksam machen. Dadurch sollen auch Unfälle vermieden und der Verkehr weiträumig umgeleitet werden. Außerdem soll in diesem letzten Bauabschnitt im Mehrschichtbetrieb und auch an den Wochenenden gearbeitet werden. Auf der Umleitungsstrecke durch das Auetal wird es trotzdem immer wieder zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. In Rehren wurde daher wieder die mobile Ampelanlage aufgebaut, die dafür sorgt, dass der Verkehr flüssiger über die Kreuzung an der Obersburg fließen kann. Eine weitere mobile Ampelanlage soll in den nächsten Tagen in Bernsen aufgestellt werden, allerdings nicht für die Autofahrer, sondern für Fußgänger. Vor allem die Schulkinder haben während der Bau- und Stauzeit im vergangenen Jahr immer wieder Probleme gehabt, die Straße zu überqueren.



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