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Meinung anderer wird diskreditiert

Wie viele sind wirklich an dem Virus gestorben?

Mit Befremden bis hin zur Fassungslosigkeit beobachte ich seit Wochen die Diskreditierung von Andersdenkenden bezüglich der sogenannten „Corona-Pandemie“.

veröffentlicht am 04.08.2020 um 23:31 Uhr

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Zu: „Corona – ein Drama in drei Akten“, vom 12. Juni


Es werden alle Abweichler, alle, die sich nach Kant ihres Verstandes bedienen, unter einen Hut, genau genommen einen Aluhut, gebracht. Eine konstruktive Diskussion findet nicht statt.

Stattdessen wird bei Andersdenkenden die Schublade der Verschwörungstheorie geöffnet, sobald jemand unangenehme Fakten erzählt beziehungsweise Fragen stellt. Und heute hat sich diese Schublade bei denen etabliert, die nichts Besseres zu tun haben, als die Meinung anderer zu diskreditieren, vielleicht auch, weil sie keine äquivalenten Fakten hervorbringen können. Es bedarf doch keiner überragenden Intelligenz, sondern lediglich des gesunden Menschenverstandes, dass man sich doch selbst diskreditiert, wenn man über das „Schubladendenken“ nicht hinauskommt und sich nicht traut, außerhalb des Frames zu schauen.

Einer dieser Journalisten mit „Fachwissen“ scheint Imre Grimm zu sein. Er glänzt damit, den Leser zu verunsichern. Beispiel: 500 000 Personen sind nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Ja, mit dem Virus, aber nicht an dem Virus. Diese viel wichtigere Aussage bleibt er uns schuldig. Bleiben wir doch in Deutschland. Hier sind es etwa 9000. (Grippevirustote 2017/18=25 000). Es sind Tote, die das Virus hatten, aber wie viele sind an dem Virus gestorben? Man braucht einfach mehr Grundwissen, sonst kann man uns an der Nase herumführen und verunsichern.

Wenn wir uns mit viel Ruhe, Liebe und Geduld dem Corona-Thema widmen und uns dabei gegenseitig achten, haben wir die Chance, eine gesellschaftliche Spaltung zu vermeiden, die im schlimmsten Fall in einer Katastrophe endet. Und spannend ist das Thema allemal.



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