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"Wie sieht es hinter dem Vorhang aus?"

Bückeburg (rc). "Wie sieht es hinter dem Vorhang aus?" Davon machte sich der Kultur- und Fremdenverkehrsausschuss ein Bild, als er das sanierte Bühnenhaus des Rathaussaals besichtigte. Nachdem es jahrelang Probleme mit der Beheizung des Saals gegeben hate - das Bühnenhaus wirkte als eine Art Kamin, der alle warme Luft aus dem Saal zog - erhielt die Bühne nun eine eigene Heizung und zusätzliche Isolierung. Seitdem ist es kuschelig im Saal und auf der Bühne.

veröffentlicht am 09.03.2007 um 00:00 Uhr

In schwindelerregender Höhe ließ sich der Kulturausschuss die Fu

Es sei denn, es gibt Probleme mit der Steuerung der Heizungsanlage, wie jüngst geschehen, als die Göttinger Sinfoniker mit klammen Fingern brillieren mussten. "Inzwischen sind alle Probleme behoben und alle Parameter eingestellt", versicherte der stellvertretende Bühnenmeister Carsten Spier. Ansonstenüberzeugte sich der Ausschuss davon, dass es hinter den Kulissen eher spartanisch zugeht und der große Glanz der Schauspielkunst in Bückeburg nicht so hell leuchtet. "Das ist ja ziemlich karg", entfuhr es einer Ratsfrau bei der Besichtigung der Garderoben. Nicht nehmen ließ es sich der Ausschuss, bis unter das Dach zu steigen: auf den staubigen Schnürboden. Hier werden über Lenkrollen - gesteuert vom Bühnenboden aus - die Kulissen hinauf- und heruntergezogen. So manchen Betrachter befiel der Schwindel, als er durch die breiten Spalten der staubigen Dielen nach unten blicken musste: "Halten die auch?"



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