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Zum kleinen Jubiläum: "Rodizio-Spieß" und Cocktails zum Sonderpreis

Wie Rinteln sich in fünf Jahren mit der "Bodega" verändert hat

Rinteln (ur). Nur selten wird man behaupten können oder wollen, dass die Eröffnung eines gastronomischen Betriebes das Leben in einer Stadt nachhaltig prägt und verändert. Angesichts des bevorstehenden fünfjährigen Bestehens der "Bodega" am Markt wird man es wohl kaum darunter machen können, wenn man den Impulsen gerecht werden will, die von dieser Gründung ausgingen: Ob es nun an der coolen Einrichtung lag, die man sich ebenso gut in Köln, Berlin oder Hamburg hätte vorstellen können, an der Texmex-orientierten Speisekarte und dem üppigen Cocktailangebot oder auch an den diversen Aktionen: Die "Bodega" sorgte von Anfang an dafür, dass Rinteln intensiver von außen wahrgenommen wurde - und gibt Einheimischen das Gefühl, jederzeit in eine Atmosphäre eintauchen zu können, die sonst zum Bummeln in die Metropolen lockt.

veröffentlicht am 27.09.2007 um 00:00 Uhr

Neuer Küchenchef: Dieter Ehlers (r.) verstärkt inzwischen das Bo

"Gründungsvater" Arif Sanal, der inzwischen mit dem Bremer Gastro-Profi Björn Schwamborn und dem ebenfalls aus der Hansestadt kommenden neuen Küchenchef Dieter Ehlers eine kompetente Führungs-Crew an der Hand und sich darüber hinaus einen höchst attraktiven Stamm im Servicebereich entwickelt hat, meint denn auch: "Das beste Kompliment für die Richtigkeit unseres Konzepts ist neben unserem Stammpublikum wohl, dass wir so manche Kollegen inspiriert haben, selbst auf neue Wege zu gehen. Da Wettbewerb das Geschäft belebt, sehe ich auch darin nur Vorteile für uns und die Gäste." So soll das fünfjährige Bestehen im Oktober mit kulinarischen Innovationen und Sonderangeboten gefeiert werden. Die Speisekarte wird erweitert um das südamerikanische Zeremoniell des "Rodizio-Spießes". Dazu locken karibische Cocktails mit und ohne Umdrehungen zu Preisen "noch günstiger als vor fünf Jahren" und wer sich schon im Oktober seinen Tisch für die Weihnachtsfeier reservieren lässt, kann mit einem Begrüßungsdrink für alle Teilnehmer auf Kosten des Hauses rechnen. "Wir planen auch optisch einige Veränderungen, setzen im Programm verstärkt auf Live-Musik mit Latin-Touch und haben noch einiges mehr in Vorbereitung - man darf jedenfalls gespannt sein!", ist Sanal noch zu entlocken. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle ein Hinweis darauf, dass es Sabit Boga war, der den etwas heruntergekommenen historischen Altbau in familiärer Kooperation so restaurierte, dass er zu dieser Spielstätte des "Sehens und Gesehen-werdens" wurde, der regelmäßig auch zahlreiche auswärtige Besucher bewegt, zum Ausgehen nach Rinteln zu kommen: In seinem früheren Lokal "Sabit's Eck" führen inzwischen die Söhne das Regiment, die ihre eigenen ersten Schritte in die Szene-Gastronomie ebenfalls in der "Bodega" unternahmen und jetzt im Lifestyle-Restaurant "Mosquito" mit einem mediterran geprägten Programm und großer Cocktailbar für weiteres Gefunkel am Rintelner Nachthimmel sorgen. Auch Neuerungen wie etwa die Pokerparty oder dieKaraoke-Nacht im "Cho's" am Kirchplatz wären ohne diese "Vorarbeit" in der Entwicklung einer Ausgeh-Szene wohl kaum denkbar gewesen.

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