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Bürgermeisterkandidaten stellen Ziele vor

Wie möchten Sie Unternehmen fördern?

Hessisch Oldendorf. Die Stadt hat ein Problem: Es fehlen Unternehmen, die vergleichsweise viele Menschen beschäftigen. Abgesehen zum Beispiel von der BDH-Klinik und der Verwaltung, haben in Hessisch Oldendorf eher kleinere Firmen ihren Sitz. Die Frage an die Kandidaten lautet: Was möchten Sie unternehmen, um mehr Betriebe in die Stadt zu locken? Brian Boyer (parteilos), Jochen Huch (parteilos, unterstützt von der CDU) und Harald Krüger (SPD) standen für ihre Antworten maximal 1000 Zeichen zur Verfügung.

veröffentlicht am 23.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 23.09.2014 um 16:35 Uhr

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Brian Boyer

Verwaltung, Rat und Bürgermeister stehen in der Pflicht, ihr Möglichstes zu unternehmen, um den Gewerbestandort Hessisch Oldendorf aufrechtzuerhalten, zu unterstützen und zu erweitern, wo dies möglich ist. Der Bürgermeister trägt bei Verhandlungen dazu bei, den Wünschen der Investoren und den Wünschen der Bürger nachzukommen, um das Beste für die Stadt zu erreichen. Um dies möchte auch ich mich mit größter Hingabe und Sorgfalt bemühen. Dass Betriebe in den letzten Jahren ihr Vertrauen in unsere Stadt gesetzt haben, spricht für sich, und diese Tendenz gilt es, zu bestärken. Unsere Stadt hat das Recht und die Pflicht, sich als Standort zu bewerben und vermehrt aus Eigeninitiative den Kontakt zu Investoren aufzunehmen. Aber auch die Optimierung und Aktualisierung der vorhandenen Baurichtlinien sowie der Grund- und Gewerbesteuersatz müssen auf den Prüfstand gestellt werden. Unsere Stadt darf nicht davor zurückschrecken, in unsere Zukunft zu investieren.

Jochen Huch

Eine der jüngsten und größeren Ansiedlungen eines Unternehmens in Hessisch Oldendorf: Bessmann. Foto: Wal

Wichtig ist für alle Unternehmerinnen und Unternehmer, dass Wirtschaftsförderung in Hessisch Oldendorf in der Stadtverwaltung ein Gesicht bekommt. Einen Kümmerer, der permanent Wirtschaftsförderung betreibt und nicht noch oder nur nebenbei. Sehr wichtig ist eine sehr gute Internetpräsenz, alle Unternehmer in allen Stadtteilen sollten untereinander so gut vernetzt werden, dass Neugründer aufmerksam werden. Diese Stadt will uns. Wir haben ein großes Plus, den Anschluss an die Autobahn und eine gute Infrastruktur – ganz wichtig für die Familien der Neugründer hier vor Ort. Unsere Stadt könnte zur Oldtimer-Stadt ausgebaut werden, großes Potenzial ist vorhanden – dies muss besser weiterentwickelt werden. Denn Oldtimer sind ein Markt der Zukunft, nicht nur alle vier Jahre.

Harald Krüger

1. Aktive Bestandspflege: Fortsetzung der regelmäßigen Unternehmergespräche. Stadtverwaltung als Ansprechpartner und Serviceleister bei Betriebserweiterungen.

2. Ansiedlung: Unsere Stadt ist attraktiv für Neuansiedlungen wie Bessmann. Zur Sicherung und Entwicklung: Planungskonzept für die Ausweisung von Gewerbeflächen, Nutzung von Firmennetzwerken, Aufbau einer Gewerbedatenbank.

3. Örtliche und regionale Vernetzung: Pflege der Netzwerke als Element der Wirtschaftsförderung. Intensiver Austausch zwischen Werbering und Stadtmarketingverein und Verwaltung. Gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises, einzelbetriebliche Förderungen. Finanzielle Unterstützung des Stadtmarketings und privater Aktionen wie VW-Veteranentreff.

4. Rahmenbedingungen: Gute Angebote bei Krippen- und Kindergartenplätzen, Schulen, Jugendpflege, Freibäder und vieles mehr sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik.



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