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Adventsfeier des Evangelischen Pflegedienstes / 70 Gäste erfahren die Wahrheit über Nikolaus

Wie ein Bischof zum Gabenbringer wird

Bad Eilsen/Heeßen (sig). Ein besonderer Höhepunkt im Jahr ist für die Mitglieder, Freunde und Förderer des Evangelischen Pflegedienstes immer das gesellige Beisammensein in der Vorweihnachtszeit. Diesmal kamen zu dem Treffen im "Heeßer Krug" nur etwa 70 Gäste. Die Grippe- und Erkältungswelle hatte heftig zugeschlagen.

veröffentlicht am 18.12.2007 um 00:00 Uhr

Pastor Reiner Rinne befasst sich mit der Historie des vorweihnac

Die Leiterin des Pflegedienstes, Helga Drinkuth, begrüßte die Teilnehmer und gab einen kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr. Das sei angesichts des verschärften Wettbewerbs im ambulanten Pflegebereich nicht so ganz einfach gewesen. Dennoch gäbe es Grund genug, den Mitarbeitern, Förderern und Patienten sowie dem Vorstand des Fördervereins von Herzen Dank zu sagen. Jede ideelle oder auch finanzielle Unterstützung sei gern angenommen worden. Der Vorsitzende des Fördervereins, Pastor Reiner Rinne, hatte sich vorgenommen, etwas zur Aufklärung über zwei Personen beizutragen, die sich vor allem bei den Kindern großer Beliebtheit erfreuen: Nikolaus und Knecht Ruprecht. Der Mann mit dem roten Mantel sei einst ein richtiger Bischof gewesen und habe im viertenJahrhundert in dem türkischen Ort Myra gelebt. Im Laufe seines Lebens habe er viel Gutes getan, soll sogar Wunder vollbracht haben und wurde schließlich der Schutzpatron der Schüler, Kaufleute, Reisenden und Seefahrer. Dieser vorbildliche und großherzige Mensch ist, so Rinne, später heilig gesprochen worden. Vor allem in der Hafenstädten gibt es seitdem Nikolaikirchen, die an den Bischof Nikolaus erinnern. Ein solches Gotteshaus steht auch in Rinteln. Der Knecht Ruprecht soll imÜbrigen der Überlieferung nach ein Begleiter von Nikolaus gewesen sein. Mit seiner Rute wollte er keine Kinder bestrafen, eher vielleicht die Rentiere auf Trab halten, die den Schlitten ziehen. Helga Drinkuth, Margret Schwörer und Michael Winkelhake spielten den lustigen Sketch, in dessen Mittelpunkt das fehlende Lametta eines Tannenbaumes steht. Außerdem wurden Weihnachtslieder gesungen; für die instrumentale Begleitung sorgte am Keyboard Ralf Diehl. An den festlich gedeckten Tischen ließen es sich die Gäste gut gehen. Es gab Kuchen, Kaffee und Tee.

Helga Drinkuth (l.) und ihre Mitarbeiter zeigten auch als Chor e
  • Helga Drinkuth (l.) und ihre Mitarbeiter zeigten auch als Chor eine erfreuliche Qualität.

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