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150 Jahre Schulgeschichte auf 200 Seiten unterhaltsam vorgestellt

Wie das Schiller, so sein Buch

HAMELN. Bunt, vielseitig und aus dem Leben gegriffen – das neue Schiller-Buch bildet ab, wie Schule gelebt und verstanden wird, was das Schiller im Jahr seines Jubiläums ausmacht.

veröffentlicht am 21.06.2017 um 13:30 Uhr

V. li.: Schulleiter Andreas Jungnitz, Rebecca Frankowitz, Carsten Riethmüller, Verlagsleiter Carsten Holzendorff, Gerhard Schaefer, Annette Meier-Hoenicke, Udo Wolten, Jürgen Lohmann, Norbert Kosel, Natalie Altenhoff und Uwe Fanio. FOTO:: Andrea Walt

Auf über 200 Seiten kann sowohl in der Geschichte gestöbert als auch in die Zukunft geblickt werden, vor allem aber bietet es einen Einblick in den Status quo. Nun wurde das Schiller-Buch offiziell übergeben und all denen gedankt, die in intensiver Arbeit daran mitgewirkt haben.

„Es war auf allen Ebenen eine professionelle und konstruktive Zusammenarbeit“, fasste Carsten Holzendorff als Geschäftsführer und Verlagsleiter des CW Niemeyer Buchverlages den Entstehungsprozess des Schiller-Buches zusammen, der mit der offiziellen Übergabe zwischen Verlag und Schule nun seinen Abschluss fand und den Verkaufsstart markierte.

In intensiver Zusammenarbeit haben Verlag und Schule gemeinsam ein Buch erschaffen, bei dem schon beim ersten Aufschlagen und einem Blick in das umfangreiche Inhaltsverzeichnis deutlich wird, dass es alles andere ist, als „nur“ eine Chronik. Es in seinen Einzelheiten wiederzugeben, ist an dieser Stelle nicht möglich, zusammenfassend kann aber gesagt werden: Es geht um das Leben am Schiller. Die internationalen Austauschprojekte als Europa-Schule finden sich im Werk ebenso wie soziale Projekte oder auch die sportlichen wie musisch-kreativen Angebote und Veranstaltungen der Schule. Das Gebäude, was auch optisch den Wandel der Schule widerspiegelt, wird thematisiert und bietet einen Blick in die Vergangenheit thematisieren. So wurde bei der Übergabe des Werkes den Autoren Bernhard Gelderblohm, Udo Wolten sowie Gerhard Schaefer gedankt, die nach intensiver und detaillierter Recherche mit ihren Artikeln Hintergründe darstellen und Einblicke ermöglichen.

Die enge Verbundenheit ganzer Familiengenerationen mit der Schule wird an einigen Beispielen skizziert, darunter auch die Familie Lohmann, für die als Vertreter und als Vorsitzender des Fördervereins der Schule Jürgen Lohmann gedankt wurde. Ohne die finanzielle Unterstützung des Fördervereins wären zahlreiche Erneuerungen und Projekte, wie auch das Schiller-Buch, nicht möglich.

Das Abitur gilt für jeden als Meilenstein und Abschluss des Schullebens. Und so findet dieses besondere Ereignis auch im Schiller-Buch entsprechende Würdigung. Nicht nur in unterschiedlichen Beiträgen zum Thema, auch sind alle Abiturienten seit 1868 aufgeführt. Ebenso wie diejenigen, die wohl noch kommen mögen, und diejenigen, die sie auf diesem Weg begleiten, denn auch alle aktuellen Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium im Jahr 2017 werden in einer Übersicht dargestellt.

Schulleiter Andreas Jungnitz dankte im Rahmen der offiziellen Übergabe allen Beteiligten: den zahlreichen Autoren für die inhaltliche Arbeit, der stellvertretenden Schulleiterin Annette Meier-Hoenicke und der Schulsekretärin Natalie Altenhoff für die redaktionelle Arbeit sowie Dorothee Balzereit und Uwe Fanio, die in intensiver Zusammenarbeit die Schnittstelle zwischen Verlag und Schule bildeten. Annette Meier-Hoenicke hob in ihren Dankesworten die kunstvolle Umsetzung des Designs durch Carsten Riethmüller sowie die geduldige und hilfsbereite Unterstützung durch Rebecca Frankowitz vom CW Niemeyer Verlag hervor.

Von all dem kann man sich mit einem Griff zum Buch selber überzeugen lassen. Für 20 Euro bietet das Schiller-Buch einen Einblick in die Schule.PR

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