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Rintelner im EM-Stadion dabei / SPD bekommt Besuch, Jugendwehr neue Jacken

Wie Buchholz an ein Nashorn kommt und wozu ein Buchenblatt nützlich ist

Rinteln (rd). Ausgerechnet das mit Abstand schlechteste Spiel der deutschen Mannschaft hatten sie sich ausgesucht - "und trotzdem war die Stimmung gut": Klaus Peters , Michael Box , Kai-Uwe Gellermann und Ralf Kaufmann haben die Hängepartie der deutschen Elf im Vorrundenspiel gegen Kroatien live im EM-Stadion von Klagenfurt durchlitten. Begeistert waren die vier Fußball-Freunde dabei von der Atmosphäre im Stadion ("eine riesige Mehrheit hatte Trikots an"), dem friedlich-fröhlichen Miteinander der Fans und der Gastfreundschaft der Österreicher, ein wenig irritiert von den "maßlos übertriebenen" Sicherheitsvorkehrungen und einer allzu präsenten Polizei:"Klagenfurt wirkte wie Belfast zu den Hochzeiten des Bürgerkriegs." Fazit nach der Rückkehr: "Abgesehen vom Fußball war es sehr schön..."

veröffentlicht am 23.06.2008 um 00:00 Uhr

Schaumburger im EM-Stadion: Kai-Uwe Gellermann (v.l.), Klaus Pet

Mit dem Mobiltelefon in der Hand hat Dieter Horn vom SPD-Stadtverband einen Doppeldecker-Reisebus aus Dortmund zum Kollegienplatz gelotst, an Bord eine Ausflugsgesellschaft des SPD-Stadtverbandes Dortmund. Dieter Horn und Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz boten spontan eine Stadtführung an, die Besucher revanchierten sich mit einem besonderen Geschenk, einem Nashorn aus Kunststoff - dem "Stadthorn" der Dortmunder. Mit 40 Teilnehmern war die Dorfgemeinschaft Westendorf auf Einladung von Uwe Fiedler und Antje Rinne zu ihrem ersten Schnatgang unterwegs. Hans Hermann Klingenberg informierteüber die Verkehrssituation an der B 83 und die Belastungen für Radfahrer und Fußgänger. Ein herzlicher Dank ging an Inge Sasse und Friedrich Wilhelm Sasse für Kaffee und Kuchen auf der ehemaligen Ziegelei, an Britta Rinne für die Ausrichtung von Start und Ziel auf Gut Echtringhausen und an die Freiwillige Feuerwehr Westendorf für die Unterstützung. Luzia und Hubert Nathaus feierten Goldene Hochzeit im Azurit-Seniorenzentrum in Friedrichshöhe. Im Teutoburger Wald war Hubert Nathaus in der Fischerei und Forstwirtschaft tätig. Die drei Töchter und drei Söhne durften fernab von Straßenlärm und Menschenmassen aufwachsen, die Familie genoss die Ruhe der Naturlandschaft. In den achtziger Jahren siedelte die Familie nach Rinteln um. Luzia Nathaus wohnt im Seniorenzentrum Berghof, ihr Ehemann besucht sie regelmäßig, ebenso wie die vielen Freunde, die das Ehepaar in Rinteln gefunden hat. Bei herrlichem Sommerwetter machten sich die Kinder des Deckberger Kindergartens in Begleitung ihrer Eltern und der Erzieherinnen zu einer Entdeckertour durch die Wälder unterhalb der Schaumburg auf. Thomas Bredemeier hatte Förster Hoffmann vom Forstamt Hessisch Oldendorf begeistern können, den Kindern und Eltern Wissenswertes über Wald und Flur zu erzählen. Wie kann man Brennnesseln anfassen, ohne dass sie brennen? Wie kann man mit einem Buchenblatt Tierrufe nachahmen? Der DRK-Ortsverein Rinteln konnte bei der jüngsten Blutspende mit über 150 Spendern wieder viele treue Spender mit einem Präsentkorb auszeichnen, so Detlev Tünnermann, Ulrich Böker und Rosemarie Fritz für ihre 50. Blutspende, Gabriele Rygulla, Alexander Thümer, Marianne Kahl, Stefan Poock und Michael Simikin für ihre 25. Blutspende. Die Jugendfeuerwehr Westendorf hatte lange nach einem Sponsor gesucht - und ist fündig geworden. Jeanette Tischbierek und August Hoffmann von der IHT Vlotho, einem Großhandel für Stahl, Eisenwaren und Sanitärartikel, überreichten T-Shirts und Regenjacken, die Ralf Blome überbrachte. Jugendwart Olaf Thomas-Weitzel lud die Sponsoren zu einer kleinen Feier ins Gerätehaus ein. Rund 200 Radler aus ganz Lippe beteiligten sich an der Sternfahrt zum 100. Geburtstag des Lippischen Heimatbundes. Die knapp 30 Kalletaler unter ihnen trafen in Entrup zusammen. Von dort führten Georg Kandale und Friedrich Krüger vom Verein Alt Lemgo die Gruppe vorbei an historischen Punkten wie dem "Neuen Turmhof", dem "Hohen Haus" und der "Wolffschen Stiftung" zum Lemgoer Marktplatz. Mit Heimatbundchef Friedrich Brakemeier stießen sie hier auf das "Radeln im Kalletal" an - ganz im Sinne von Kalletals Bürgermeister Klaus Fritzemeier , der die in Hohenhausen gestarteten Radler am Morgen persönlich verabschiedet hatte.



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