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Neujahrsempfang am Gymnasium Adolfinum / Situation der Außenstelle alles andere als befriedigend

Wichtig: Position staatlicher Schulen stärken

Bückeburg (jp). Zahlreiche Willkommensgrüße konnte der neue Direktor Heinz-Ulrich Gosemann beim ersten Neujahrsempfang des Gymnasiums Adolfinum entgegennehmen. Mitte November hatte der Hamelner Studiendirektor die Nachfolge des im Sommer in den Ruhestand gewechselten Wilhelm Gieseke angetreten. In der Zwischenzeit war das Adolfinum kommissarisch von Monika Schulte geleitet worden.

veröffentlicht am 12.01.2007 um 00:00 Uhr

Die Vorsitzende des Schulelternrats, Anke Milost, begrüßt den ne

Als Repräsentanten der Stadt und des Landkreises überbrachten Bürgermeister Reiner Brombach und die Erste Kreisrätin Eva Burdorf Neujahrs- und Willkommensgrüße. Burdorf wies in ihrem Grußwort auf einige aktuelle Probleme des Adolfinums hin. So sei die Situation der Außenstelle in der Graf-Wilhelm-Schule alles andere als befriedigend. Ein weiterer Ausbau des Adolfinum an seinem Hauptstandort an der Lulu-von-Strauß-und-Torney-Straße sei daher mehr als wünschenswert, derzeit aber kaum finanzierbar. Derzeit beteilige sich der Landkreis Schaumburg finanziell an einer besseren Unterrichtsversorgung, obwohl dafür formal das Land Niedersachsen zuständig sei. Der Landtagsabgeordnete Friedrich Pörtner (CDU), früher selbst lange Jahre als Lehrer in Diensten des Adolfinums, unterstrich seine Bereitschaft, der Schule in allen Belangen zu helfen. "Ich möchte dazu beitragen, dass nach drei Jahren der ständigen pädagogischen Reformen endlich wieder Ruhe einkehrt, auf der Sie pädagogisch aufbauen können." Gosemanns Replik: "Herr Pörtner, wir nehmen Sie beim Wort." Offiziell willkommen geheißen wurde der neue Schulleiter auch vom Personalratsvertreter Hans Fabian, der Schulelternratsvorsitzenden Anke Milost und den Schülervertretern Constanze Hopff, Jan Kerkamm und Jan Römmert. "Wir wünschen Ihnen die Kraft, Ihre neuen Aufgaben zu bewältigen, die Gelassenheit, die Dinge zu ertragen, die im Moment nicht zu verändern sind, und den klaren Blick für das, was an Gutem bereits vorhanden und zu unterstützen ist", erklärten die Schülersprecher. Komplimente und Dankesworte für die herzliche Aufnahme verteilte Heinz-Ulrich Gosemann in seiner Ansprache. Alle bisherigen Begegnungen und Gespräche an seiner neuen Schule seien sehr vertrauensvoll und vielversprechend gewesen. Den Schülern bescheinigte Gosemann die Bereitschaft zur Toleranz und die Fähigkeit zur Konfliktlösung. Besonders habe es ihn gefreut, noch kein einziges abfälliges Wort eines Lehrers über Schüler gehört zu haben. "Ich wünsche mir, dass es auch umgekehrt so ist und bleibt." Entschieden wandte sich Heinz-Ulrich Gosemann gegen weitere Bildungsangebote in Bückeburg. Vielmehr sei es wichtig, die Position der bestehenden staatlichen Schulen zu stärken. Mit der Umsetzung des neuen Schulgesetzes, dem Umbruch der Bildungsstandards und der Kerncurricula seien in Zukunft genügend Aufgaben zu bewältigen. Während des Neujahrsempfangs glänzten die Schüler mit vielfältigen künstlerischen Darbietungen. Den Abend eröffnete die Big Band unter Leitung von Brigitte Pothast. Der Wahlpflichtkurs "Darstellendes Spiel" setzte Erich-Kästner-Gedichte in Szene. Benjamin Wäntig (Jahrgang 13) brillierte am Klavier mit einer Klaviersonate von Ludwig van Beethoven. Die Teilnehmer des Seminarfaches Kunst/Musik unter Leitung von Agnes Bergmann-Thiel und Jürgen Welker führten noch einmal ihre Performance "Wort Klang Farbe" auf. Zum Abschluss intonierte der Projektchor von Insa Dreismann "What a wonderful world".



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