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Heinrich Sasse: Vom Städtetag empfohlen / Antrag an den Rat

WGS-Fraktionschef Sasse fordert Runden Tisch für Rintelns Sportler

Rinteln (wm). VTR-Chef Karl-Heinz Frühmark hat es bei der jüngsten Versammlung von Rintelns größtem Sportverein dringlichst empfohlen, WGS-Fraktionschef Heinrich Sasse hat es jetzt konkret gefordert: Die Gründung eines "städtischen Sportforums".

veröffentlicht am 01.04.2006 um 00:00 Uhr

Sasse sieht hier dringenden Handlungsbedarf, um Sportförderung und Sportanlagenbau in der Stadt zu koordinieren. Bisher fehle es an einer ortsteilübergreifenden wie an einer konzeptionellen Planung. Beispiel dafür sei der zweite Sportplatz für Exten mit zunächst völlig überhöhten Kostenschätzungen, weil die Verwaltung Standards zugrunde gelegt hatte, die vom Verein gar nicht gefordert worden waren. Beispiel Krankenhagen: Niemand bestreite die Notwendigkeit eines zweiten Fußballplatzes, doch praktisch passiere hier nichts, so Sasse. Und weiter: "Der Tennisverein Rot-Weiß Rinteln möchte Zuschüsse für eine Traglufthalle für das Wintertraining", nachdem die Tennisplätze im Sport- und Freizeitzentrum in der Nordstadt in Hallenfußballplätze umgebaut würden. Da liege es doch auf der Hand, auch andere Vereine wie Exten und Engern in die Planung einzubeziehen. Der SC-Deckbergen/ Schaumburg, erinnerte Sasse, müsse zurzeit an zweiStandorten zwei Sport- und Trainingsplätze und zwei Vereinsgebäude unterhalten. Eine Chance zur Veränderung ergebe sich jetzt, weil der Pachtvertrag für den Sportplatz in Schaumburg im nächsten Jahr auslaufe. Auch hier sei die Stadt mit finanzieller wie konzeptioneller Unterstützung gefragt. Aufgabe des "Sportforums", so Sasse, müsste sein, eine Bestandsaufnahme zu erheben, Kontakt mit allen Sportträgern aufzunehmen und darüber hinaus auch die Situation des Schul- wie Kindergartensports zu berücksichtigen. Wichtig sei auch die Wertung der örtlichen Besonderheiten wie des Weserradweges und der Weser mit ganz eigenen Sportmöglichkeiten. Im Forum, schlägt Sasse vor, sollten neben je einem Vertreter der Sportvereine, von Schulen und Kindergärten auch die Krankenkassen, die Parteien und Ortsbürgermeister vertreten sein. Sasse betont ausdrücklich, die WGS greife hier im Grunde einen Vorschlag des Sportausschusses des Deutschen Städtetages auf, der die Einrichtung von "Stadtforen" für den Sport empfohlen habe. Und er verweist auf die Stadt Sankt Augustin, die bereits ein Sportentwicklungskonzept mit vielen guten Ideen vorgestellt habe.

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