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"Trasse bleibt immer Stückwerk" / Neuhäuser kritisiert Wißmann

WGS-Antrag für den Stadtrat: Kein Radwegebau durchs Freibad

Rinteln (crs). Jetzt soll der Stadtrat entscheiden: WGS- Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser hat den Antrag gestellt, den Tagesordnungspunkt "Kein Radwegebau quer durch das Weser- angerbad" zum Thema der nächsten Ratssitzung zu machen. Sein Anliegen: Der Rat soll sich gegen die Umlegung des Radwegs aussprechen, das entsprechende Ausschreibungsverfahren zum Bau soll aufgehoben werden.

veröffentlicht am 26.04.2008 um 00:00 Uhr

Vorteile für das Projekt sieht Neuhäuser nicht. Eine nennenswerte Steigerung des Radtourismus sei kaum zu erwarten, den Rintelnern müsse man die Weser ohnehin nicht noch "erlebbarer" machen als bisher schon, auch das Argument größerer Sicherheit für Schulkinder aus Richtung Engern will er nicht gelten lassen: "Schulkinder werden immer den kürzesten Weg nehmen und nicht bis zum Biergarten fahren, um dann nach großer Kurve auf der Dankerser Straße hochzuradeln." Stattdessen sieht Neuhäuser allein Nachteile: Das Weser- angerbad werde "in seinem Charme massiv geschädigt", die gerade erst neu errichteten Parkplätze müssten weichen - "und am Kanu-Club ist ohnehin Schluss mit der neuen Trasse, die immer Stückwerk bleiben wird". Auch gegen SPD-Fraktionschef Klaus Wißmann, der bei der Diskussion am Mittwoch gerügt hatte, einige Gegner des Projekts hätten dieses zuvor noch "durch- gewunken", wendet sich Neuhäuser: "Dann soll er konkrete Namen nennen!" Außerdem kritisiert Neuhäuser Wißmanns Äußerung "Besser eine falsche Entscheidung als gar keine Entscheidung" scharf: "So kann man sich nur äußern, wenn man fremdes Geld ausgibt und jedwede Bodenhaftung bloße Erinnerung ist."



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