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Gestrichelte Linie für mehr Sicherheit

WGS fordert Behelfsradweg durchs Industriegebiet Süd

Rinteln (crs). "Schüler sind wie Wasser - sie nehmen immer den kürzesten Weg." Dieser Erkenntnis folgend, wollen Gert Armin Neuhäuser und Arnd Richarz den stark frequentierten Schulweg von Krankenhagen nach Rinteln durchs Industriegebiet Süd sicherer gestalten. Die WGS-Kommunalpolitiker schlagen vor: An der Heisterbreite/Aldi sowie Am Stumpfen Turm sollen gestrichelte Linien einen Behelfsradweg ausweisen, ein zeitlich begrenztes absolutes Halteverbots - 7 bis 9 Uhr für die östliche Straßenseite, 12 bis 14 Uhr für die westliche - soll das Freihalten sicherstellen.

veröffentlicht am 28.09.2007 um 00:00 Uhr

"Durch die massive Ausweitung des Lkw-Verkehrs ist die Verkehrssituation hier für Rad fahrende Kinder extrem gefährlich", betont Neuhäuser bei einem Ortstermin. Auch die von der Stadt geplante Ergänzung des Radwegs an der Extertalstraße wird nach Auffassung der WGS nichts an der Situation ändern: "Dessen Nutzung würde einen Umweg für die Kinder bedeuten, den diese naturgemäß nicht wählen würden." Die WGS-Politiker erinnern in diesem Zusammenhang auch daran, dass vor Jahren ein Kind bei einem Lkw-Unfall im Industriegebiet Süd ums Leben gekommen ist: "Wir alle würden eine Mitverantwortung tragen, wenn sich ein solcher Unfall wiederholen würde und wir nicht alles getan hätten, die Gefahren wenigstens zu verringern."

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