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Verkehrsminister Olaf Lies betont deutsch-japanische Partnerschaft

Wetter trübt Freude am Kirschblütenfest

GOLMBACH/REILEIFZEN. Sie waren die strahlenden Farbtupfer an einem durchwachsenen Aprilsonntag, die zahlreichen Königinnen und Prinzessinnen, die zur Krönung der neuen Kirschblütenkönigin nach Golmbach gekommen waren. Und auch die farbenprächtige Delegation aus Japan, die ihrer Patengemeinde Reileifzen zum Kirschblütenfest ihre Aufwartung machte, ließ die Besucher die dunklen Wolken und den zeitweise eisigen Wind vergessen. Dennoch, die Besucherzahlen zum Kirschblütenfest der Rühler Schweiz blieben in diesem Jahr aufgrund des wechselhaften Wetters deutlich hinter denen des Vorjahres zurück.

veröffentlicht am 23.04.2017 um 23:02 Uhr

Die neuen Majestätinnen der Rühler Schweiz: Prinzessin Lea I., Königin Nadine I., Prinzessin Marie-Sophie I. (v. li.). Daneben Moderatorin Lea Pravemann (li.) und der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann (re.). Foto: jbo

Autor:

Jürgen Bommer
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Zahlreiche Königshäuser hatten auch in diesem Jahr ihre Majestäten in die Rühler Schweiz entsandt, um an der Krönung der neuen Kirschblütenkönigin teilzunehmen. Dem Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann war es dabei vorbehalten, die scheidenden Majestäten zu verabschieden und die neue Königin mit ihren Prinzessinnen in ihr Amt einzuführen.

Bereits vor zwei Wochen war Nadine Verwohlt von einer Jury anlässlich des Golmbacher Kirschblütenballes zum dritten Mal zur Kirschblütenkönigin gewählt worden. Jetzt konnte sie auf dem Golmbacher Dorfplatz in einer feierlichen Zeremonie ihre Insignien für die kommende Amtszeit entgegennehmen. Als Prinzessinnen stehen ihr dabei Marie-Sophie Twele und Lea Böker zur Seite.

In Reileifzen stand derweil die Abordnung der japanischen Partnerstadt Tochigi im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Wirtschaftsminister Olaf Lies, der auf Einladung der Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt zum Kirschblütenfest in die Rühler Schweiz gekommen war, betonte in Reileifzen die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen niedersächsischen Betrieben und ihren japanischen Partnern. Dass es darüber hinaus solch freundschaftliche Bande wie zwischen Reileifzen und Tochigi gebe, sei umso erfreulicher, so der Minister. Im Anschluss pflanzte der Minister im Beisein der japanischen Generalkonsulin Fumie Maruyama gemeinsam mit den japanischen Kirschblütenprinzessinnen Chisato Takeshita und Miyako Okabe einen Kirschbaum.

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Anschließend stattete der Minister auch Golmbach einen Besuch ab und machte dabei den neuen Majestäten seine Aufwartung.

Neben zahlreichen Ständen unterschiedlichster Art auf den Festmeilen beider Orte, zogen wieder einmal das mittelalterliche Lager Castrum Everstein in Reileifzen und die geführten Wanderungen durch die Kirschblüte rund um Golmbach zahlreiche Besucher an.

Musikalisch wurde das Fest in der Rühler Schweiz von der japanischen Edelweiss-Kapelle, einer japanischen Trommelgruppe, dem Stahler Blasorchester und dem Handharmonika Spielring begleitet. Den Wettergott beeindruckte all das jedoch nicht.

Das überaus launische Aprilwetter hielt in diesem Jahr doch so manchen Besucher von einem Besuch der Rühler Schweiz ab.

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