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Weser-MdBs verurteilen Vorfälle über mögliche illegale Abfallentsorgung und Manipulation bei K+S

Nach Berichten der Wirtschaftswoche sollen Mitarbeiter der K+S AG gemeinsam mit Mitarbeitern des Regierungspräsidiums Kassel Akten der Behörde "gefiltert" haben. Dies soll die ehemalige Versenkung im thüringischen Gerstungen und die in Hessen nach wie vor betriebene Verpressung der Abwässer betreffen. Auch K+S-Rechtsanwälte sollen dabei mitgewirkt haben. "Sollten die aktuellen Erkenntnisse der Wirtschaftswoche zutreffen, dass die Staatsanwaltschaft Meiningen Anklage wegen illegaler Abfallentsorgung gegen Manager des Konzern K+S erheben wird und auch Mitarbeiter des Thüringer Landesbergamts, sowie Mitarbeiter des Kasseler Regierungspräsidiums (RP), im Visier der Strafverfolgungsbehörde stehen, wäre dies ein handfester Wirtschaftsskandal", erklären sieben Bundestagsabgeordnete aus Weser-Wahlkreisen, darunter die Hamelnerin Gabriele Lösekrug-Möller. Sie sehen Thüringen und Hessen in der Pflicht, jetzt umfassend und transparent aufzuklären Bestehende Genehmigungen müssten im Hinblick auf die nunmehr bekannt gewordenen Vorwürfe dringend auf Rechtswidrigkeit überprüft werden und auch die Flussgebietsgemeinschaft Weser müsse sich vor Beschluss des Bewirtschaftungsplan mit dieser Thematik befassen.

veröffentlicht am 22.02.2016 um 13:18 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:41 Uhr



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