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Windräder – ein bundesweites Thema

Weserbergland könnte als Touristenziel geopfert werden

veröffentlicht am 24.03.2020 um 00:23 Uhr

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Zu: „Mehr Platz für Windräder“, vom 10. März

2018 betrug der Anteil der erneuerbaren Energie in Deutschland ca. 35 Prozent. Einige Bundesländer liegen darüber, zum Beispiel Mecklenburg-Vorpommern mit 71,9 Prozent, Schleswig-Holstein mit 69,3 Prozent.

Niedersachsen ist mit 45,3 Prozent dabei. Andere Bundesländer liegen deutlich darunter, zum Beispiel Baden-Württemberg mit 27,1 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit 12,6 Prozent.

Es wäre also auch unter dem Aspekt – da es sich um ein bundesweites Thema handelt – dringend erforderlich, das Thema erneuerbare Energien aus dem Föderalismus herauszunehmen und es in die Bundespolitik einzugliedern. Zum einen müssten dann alle Bundesländer die gleichen Quoten erfüllen und zum anderen wäre dann auch Schluss damit, dass jedes Bundesland die (fast) unverbindlichen Richtlinien des Bundes in seinem Sinne interpretiert: In Bayern gilt immer noch ein Abstand von 2000 Metern, und bei uns will Ministerpräsident Weil die Anlagen bis auf 400 Meter vors Haus stellen.

Ich fürchte, dass damit das Weserbergland als Touristenziel geopfert wird. Zum Abschluss noch der Hinweis, dass es zur Erzeugung der erneuerbaren Energien neben der Windkraft auch noch zum Beispiel Photovoltaik, Biomasse und Stromerzeugung aus Wasser gibt.



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