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Entlassungen bei Dura Besmer schlagen durch / Dietmar Gothe 25 Jahre dabei

Werksfeuerwehr verliert Mitglieder

Hessisch Oldendorf (gl). Es war ein Jahr, das die Werksfeuerwehr Dura Besmer vor große Herausforderungen gestellt hat. Nach der Insolvenz, dem drastischen Umbau innerhalb der Firma und dem anschließenden Sozialplan musste die Entlassung mehrerer Werksmitarbeiter, die auch in aktiven Funktionen bei der Werksfeuerwehr tätig waren, verkraftet werden.

veröffentlicht am 28.03.2007 um 00:00 Uhr

Wehrchef Andreas Meier (v.l.) mit Werkslöschmeister Dietmar Goth

Andreas Meier als Leiter der Werksfeuerwehr gab einenÜberblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Es wurden 17 Ausbildungsdienste geleistet und zwei Brandeinsätze absolviert sowie vier Fehlalarme, zu denen auch die Feuerwehr Hessisch Oldendorf über Brandmeldeanlage alarmiert wurde. Seitens der Werksfeuerwehr mussten intern 108 Meldungen der automatischen Brandmeldeanlagen überprüft werden. So kamen für das Berichtsjahr 2006 insgesamt 1081 Dienststunden zusammen. Zusätzlich wurden vom Gerätewart noch 36 Stunden für die Wartung der Fahrzeuge und feuerwehrtechnischen Geräte benötigt. Von der Polizeidirektion Göttingen war Siebelt Ubben der Einladung gefolgt. Neben den Grußworten unterstrich er die Wichtigkeit der Werksfeuerwehren allgemein und insbesondere bei Dura Besmer. "Sie sind ortskundig, haben eine hohe Schlagkraft und sie kämpfen um den Betrieb. Es kommt vor, dass Kunden und Banken eine Firmaim Stich lassen, nicht aber die Werksfeuerwehren, denn sie möchten auch für die Zukunft ihren Arbeitsplatz sichern", betonte er. Für 25-jährige Mitgliedschaft konnte Siebelt Ubben dann auch noch den Werkslöschmeister Dietmar Gothe ehren. Von den Mitgliedern erhielt er einen "Feuerwehrmann" als Geschenk. Zum Gerätewart wählten die Mitglieder Johann Scheffler. Das Amt des Atemschutzbeauftragten nimmt Dirk Niehus war, der von Chayapon Kempke als Stellvertreter unterstützt wird. Zum Sicherheitsbeauftragten wurde Erich Pfannkuch, zum Stellvertreter Özel Irtegün gewählt. Kassenwart ist Dietmar Gothe, dasAmt des Zeugwartes wird vom stellvertretenden Wehrführer Dean Bell mit übernommen. Im laufenden Jahr wird es weitere Veränderungen geben. Als erster Punkt wurde hierbei die Verlegung des Ausbildungsdienstes nach 34 Jahren vom Sonntag auf Mittwoch bekannt gegeben. So werden die Dienste alle 14 Tage nach der Frühschicht stattfinden. Sobald die neue Struktur sich bewährt hat, werden der Besuch der Atemschutzübungensowie die Vorbereitungen zur Überprüfungen der Werksfeuerwehr in Angriff genommen.

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