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Gebührenerhöhung greift ab Januar / 9,60 Euro mehr pro Jahr für Großfamilie

Werkausschuss einig: Sechs Cent mehr pro Kubikmeter Abwasser

Rinteln (wm). Einstimmig (bei einer Enthaltung) hat der Werkausschuss des Abwasserbetriebes am Mittwochabend bei seiner Sitzung im Stadtwerkehaus einer Gebührenerhöhung bei den Abwassergebühren zugestimmt.

veröffentlicht am 14.11.2008 um 00:00 Uhr

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Danach steigt die Schmutzwassergebühr ab Januar nächsten Jahres von derzeit 2,10 Euro pro Kubikmeter auf 2,16 Euro und beim Niederschlagswasser um einen Cent pro Quadratmeter von derzeit 42 Cent auf 43 Cent. Die Grundgebühren für Wasserzähler sind nicht verändert worden. Hier gilt nach wie vor eine gestaffelte Grundgebühr je nach Zählergröße von fünf Euro pro Monat bis zu 30 Euro für Großeinleiter. ?Wie Stadtwerkegeschäftsführer Jürgen Peterson dem Ausschuss erläuterte, werde ein Haushalt mit vier Personen von der Gebührenerhöhung mit 9,60 Euro beim Schmutzwasser und einem Euro beim Niederschlagswasser pro Jahr belastet - legt man hier 100 Quadratmeter befestigte Hoffläche zugrunde. Die Weichen für diese neue, moderate Gebührenerhöhung - wie die Ausschussmitglieder betonten - waren bereits im Vorjahr in einer Werkausschusssitzung gestellt worden, in der Wibera-Wirtschaftsprüfer Martin Gehrke die Finanzsituation der Abwasserbetriebe in düstersten Farben geschildert und gemahnt hatte, den Betrieb "nicht an die Wand zu fahren". Ein Appell, den auch die Mehrheit des Rates in der Dezembersitzung 2007 akzeptierte und nicht nur die damals aktuelle Gebührenerhöhung beschlossen hatte, sondern gleichzeitig, die Gebühren in jedem Jahr erneut der aktuellen Wirtschaftssituation des Abwasserbetriebes anzupassen. Wirtschaftsprüfer Gehrke hatte sich bemüht, in der Sitzung die Emotionen zu dämpfen: "Es gibt viele Gemeinden, die machen das inzwischen völlig leidenschaftslos." Den aktuellen Stand erläuterte am Mittwochabend Peterson: Beim Schmutzwasser liege die Gebührenunterdeckung bei 443 000 Euro und beim Niederschlagswasser gebe es ein Minus von 117 000 Euro. Den vorgeschlagenen Gebührenerhöhungen muss jetzt noch der Rat zustimmen. Investiert wird im kommenden Jahr auch: Rund 200 000 Euro wird das neue Regenrückhaltebecken im Bereich der Kendalstraße kosten, das verhindern soll, dass dort die Keller bei Starkregen volllaufen, weil die Gullis die Wassermassen nicht fassen können. Weitere 370 000 Euro sollen in eine neue Technik für die Zentralkläranlage investiert werden.



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