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Bund für Umwelt und Naturschutz sensibilisiert für Nutzung regionaler landwirtschaftlicher Bioerzeugnisse

Werbung für Saisongemüse aus Niedersachsen

Hameln (git). Frische Weintrauben im Februar, rote Erdbeeren im Oktober, kein Problem, der Weltmarkt macht es möglich – die Kerosinpreise zurzeit auch noch. Die Politik spricht durch die Förderung der globalen Marktwirtschaft die Sprache des Weltmarktes. Tilmann Uhlenhaut vom Landesverband Niedersachsen des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) ist Koordinator des Projektes „Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ und spricht eine andere Sprache. Es ist die Sprache der regionalen Erzeugnisse. Eine Sprache der kurzen Transportwege, die als Folge des Klimawandels immer mehr an Bedeutung gewinnt. In der gleichnamigen Ausstellung, die noch bis zum 25. Juni in den Räumen der Stadtwerke zu sehen ist, wirbt Uhlenhaut vor allem für Saisongemüse aus Niedersachsen. Möchte man den Ausführungen Uhlenhauts weiter vertrauen, so könnte in naher Zukunft dem Logo „Bio“ das Logo „Regionalität“ durchaus folgen. „Die Nachfrage der Kunden nach regionalen Bioprodukten nimmt zu“, stellte Uhlenhaut bei der Jahreshauptversammlung des BUND Kreisverbandes Hameln-Pyrmont klar und deutlich als Bilanz fest.

veröffentlicht am 14.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 14:21 Uhr

Die Jahresbilanz von Ralf Hermes, dem ersten Vorsitzenden der heimischen Kreisgruppe vom BUND, stand ebenso klar fest: „Wir haben 24 Vereinsmitglieder weniger, der aktuelle Mitgliederstand beträgt 332 Mitglieder.“ Das sei nichts Ungewöhnliches, entkräftete später die BUND-Landesvorsitzende Evelyn Gustedt. Hameln reihe sich damit lediglich in ein bundesweites demografisches Problem des Mitgliederrückgangs ein. Gustedt bescheinigte der Hamelner Ortsgruppe eine hohe Sachkompetenz und empfahl, Prioritäten zu setzten. Im Jahresbericht griff Hermes punktuell die Arbeit des BUND-Kreisverbandes auf. Ein Großteil der Themen werde auch weiterhin für die Umweltschützer Bestand haben. Unter ihnen die Themen „Klimawandel“, „Stadtentwicklung“ und „Anti Atombewegung“.

„Warum werden wir bei 160 Seiten Klimaschutzkonzept der Stadt Hameln nicht erwähnt“, bemängelte Hermes zum Thema Klimaschutzbemühungen der Stadt Hameln. Im Vorstandsgremium wechselte Friedrich Niemeyer vom Schatzmeister zum stellvertretenden Vorsitzenden. Neuer Schatzmeister wurde Reinhard Pigors. Die BUND-Ortsgruppe Aerzen wird sich auflösen. Neuer Berater im Umweltzentrum am Berliner Platz ist Francisco Pujiula.



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