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Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr - und zwischendrin ein echter Alarm

Werbetrommel für Kinderfeuerwehr: Zehn Anmeldungen liegen bereits vor

Rinteln (who). Die Ortsfeuerwehr ist selbstüberrascht gewesen von der riesigen Resonanz beim Tag der offenen Tür im Gerätehaus am Seetor. Anlass war das zehnjährige Bestehen des Gerätehauses, der 15. Geburtstag der Jugendwehr und die Vorstellung des neuen Projekts "Kinderfeuerwehr".

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:36 Uhr

Tom Luca (v.r.) zeigt dem vierjährigen Dario und seinem Vater, w

Die Gäste konnten sogar live miterleben, was es heißt, bei der Feuerwehr zu sein. Denn als plötzlich alle zu den Löschfahrzeugen spurteten, war das keine der Schauvorführungen des Tages, sondern ein echter Einsatz auf der Autobahn. An vielen Stationen konnten sich die Gäste anschauen, was Feuerwehr ist und macht. Zum Beispiel, wie man ein Unfallauto zerlegt, um eingeklemmte Personen zu befreien, wie ein Fettbrand in der Küche gelöscht wird oder wie Menschen mit der Drehleiter am Seil vom Dach gerettet werden. Die Feuerwehr mit ihren imposanten Fahrzeugen hat auch eine große Anziehungskraft auf Kinder. Darauf setzt besonders die Nachwuchsabteilung, die kräftig die Werbetrommel rührte. "Die Werbung für die Kindergruppe ist wirklich ein großer Erfolg geworden", bestätigt am Ende des Tages dann auch Ortsbrandmeister Thomas Blaue. Heike Grunwald als künftige Leiterin und Kirsten Schüler als ihre Stellvertreterin haben beim Tag der offenen Tür bereits zehn Anmeldungen für die Gruppe der sechs- bis achtjährigen Kinder entgegengenommen, noch bevor es nach den Sommerferien richtig losgeht. Wie wichtig Nachwuchsarbeit fürdie Feuerwehr ist, erläuterte auch Niklas Kläwe: "Etwa ein Viertel der aktiven Mannschaft hat vorher die Uniform der Jugendfeuerwehr getragen." "Gute Jugendarbeit ist auf der anderen Seite auch unmöglich ohne engagierte Leiter", betonten Stadtbrandmeister Helmut Meier und Ortsbrandmeister Thomas Blaue und präsentieren mit Wolfgang Ebeling ein Paradebeispiel für ehrenamtliches Engagement. Wenige Jahre vor seinem "Feuerwehrpensionsalter" war Ebeling eingesprungen, als dringend ein Jugendwart gebraucht wurde. "Wolfgang und die Anziehungskraft, die er mit seinem lebendigen und jugendlichen Führungsstil ausgeübt hat, sind Legende geworden", schwärmt Meier.



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