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Naturschutzbund organisiert „Stunde der Wintervögel“ vom 6. bis 8. Januar

Wer zählt mit: Welche Vögel sind noch da?

Hameln/Holzminden. Vom 6. bis 8. Januar findet zum zweiten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ruft Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld. Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können telefonisch kostenlos am 7. und 8. Januar von 10 bis 18 Uhr unter 0800 1157115 genannt werden oder im Internet unter www.stundederwintervoegel.de gemeldet werden. Zur Unterstützung stehen online eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Arten sowie Tipps zur Winterfütterung und zum vogelfreundlichen Garten zur Verfügung. Bereits bei der ersten Auflage beteiligten sich mehr als 85 000 Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“. Unter den Teilnehmern werden eine naturkundliche Reise, Bücher und Futtersäulen verlost. Die Auswertung der Meldungen wird im Internet live zu verfolgen sein. Im Mittelpunkt der Aktion stehen Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Der Nabu möchte wissen, wo sie vorkommen und wie häufig und wo sie selten geworden sind. Hintergrund ist auch die Frage, ob sich der Klimawandel auf die Wintervögel auswirkt. „Je genauer wir Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen“, betont Stefan Jacob vom Nabu Holzminden.

veröffentlicht am 05.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:21 Uhr



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