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Große Resonanz auf Casting für Stefan Raabs "Bundesvision Song Contest": 20 junge Frauen nehmen teil

Wer wird "Schaumburgs Next Topmodel"?

Rinteln. Drei, zwei, eins - die Musik spielt, im Gleichschritt geht es los: kerzengerade Haltung, die langen Beine durchgestreckt, ein strahlendes Lächeln, wehende Haare. Zehn Meter vorwärts auf dem frisch verlegten, noch staubigen Parkettboden, dann wieder zehn Meter zurück. "Versucht, Euch zu der Musik zu bewegen, das Ganze soll sexy wirken", ruft Tanztrainerin "Basia" (ihr Künstlername), legt eine neue Platte in den CD-Spieler und klatscht in die Hände. "Und noch mal!"

veröffentlicht am 07.02.2008 um 00:00 Uhr

Jung, schlank und hübsch sind sie alle - doch wer in die engere

Autor:

Caroline Biallas

Ein leichter Hauch von "Germany's Next Topmodel" war am Dienstagabend im ehemaligen HL-Markt zu spüren, als sich rund zwanzig junge Damen dort versammelt hatten, um an dem Modelcasting für Stefan Raabs "Bundesvision Song Contest 2008" teilzunehmen, zu dem die neue Tanzschule "Dance1" und unsere Zeitung in der vergangenen Woche aufgerufen hatten. Aus dem gesamten Rintelner Gebiet, dem Auetal, Hameln und sogar aus Bad Pyrmont haben sich die jungen Frauen auf den Weg gemacht, um die ausgebildeten Tanzlehrer Michael Ferber und seine Frau Basia von ihren Talenten zuüberzeugen. Mit so einer großen Resonanz hätten beide nie gerechnet: "Ich bin total überrascht, dass sich so viele angemeldet haben", freut sich Michael Ferber. "Und positiv überrascht bin ich nicht nur von der Masse, sondern vor allem von der Qualität!" Seine Frau Basia stimmt ihm zu: "Es sind einige gekommen, in denen wirklich Potenzial steckt!" Keine Frage, dass ihnen die Auswahl schwer fallen wird. Denn schlank und jung sind sie alle, eine hübscher als die andere. Die eine mit langen offenen Haaren, die andere mit einer aufwendigen Hocksteckfrisur. Mal blond, mal brünett, mal schwarz. Und alle aufgestylt - sorgfältig geschminkt, gekleidet in enge Jeans, figurbetonte T-Shirts, Pullover oder Blusen, mal vorne mit tiefem Ausschnitt, dann wieder mit einem gewagten Rückeneinblick. Dazu natürlich Schmuck: Überlange Ohrringe, rasselnde Armbänder, glitzernde Gürtel, blinkende Strasssteinchen sowie Ketten mit goldenen und silbernen Farbschimmern. Eine abwechslungsreiche Mischung. Inzwischen hat die erste Gruppe ihr Lauftraining fast beendet, umso unruhiger wird es auf der Bank, wo dieübrigen zehn Mädchen ungeduldig warten. Nervös rutschen sie auf ihrem Platz herum, schauen nach links, dann nach rechts, stehen auf, um noch ein bisschen Make-up aufzulegen und sich anschließend wieder hinzusetzen. Nun sind die ersten zehn Mädchen mit ihrer Laufprobe fertig, die nächsten kommen dran. Nach einem Schluck Wasser und einer kleinen Verschnaufpause geht es für die erste Gruppe aber gleich weiter: Nach und nach werden die Teilnehmerinnen zum Einzelshooting aufgerufen. Jetzt kommt es für sie richtig drauf an: Vor einem weißen, mit Scheinwerfern ausgestrahlten Hintergrund versuchen sich die Mädchen in Szene zu setzen. Das eine Bein vor, den Kopf zurück, ein Griff in die Haare. Dazu immer lächeln. Manchen gelingt das schon richtig professionell, sie machen so etwas offensichtlich nicht zum ersten Mal. Andere sind noch zurückhaltender, tauen erst nach und nach auf. Nach zwei Stunden ist das Casting zu Ende, nun haben Michael Ferber und Basia die Qual der Wahl: Fotos werden mit den Anmeldeformularen verglichen, um zu schauen, wer am besten in das 16-köpfige Gesamtteam passt. Denn zwölf Mädchen stehen ja bereits fest. Ob der glücklichen Gewinnerin (oder im Bestfall: den Gewinnerinnen) eine Star-Karriere auf dem Laufsteg bevorsteht, bezweifelt Michael Ferber jedoch: "Man kann es vielleicht als Einstieg sehen, ob man danach richtig groß rauskommt, ist aber noch eine ganz andere Frage." Er könne sich aber durchaus vorstellen, mit einigen der Bewerberinnen weiterhin zusammenzuarbeiten. Zugleich lässt er jedoch durchblicken, dass ein Topmodel nicht einfach so vom Himmel fällt: "Viele müssen wir uns noch formen..." Übrigens: Für die nächste Woche ist bereits eine neue Aktion festgelegt: Von Montag bis Mittwoch kommt ein Kamerateam von Pro7 in die Tanzschule, um dort die Sendung "Ein Job - Deine Chance" zu drehen, bei der ein Hip-Hop-Trainer gesucht wird. Drei Bewerber sollen dann vor laufender Kamera einer 20-köpfigen Gruppe Hip-Hop-Tänze beibringen - der Beste bekommt den Job. 20 Freiwillige, männlich und weiblich, die jung und motiviert sind und Spaß an einem kostenlosen Training haben, werden noch gesucht. Anmeldungen bis Montag unter (05751) 993434.

Das Bein angewinkelt, die Hände auf der Hüfte, dazu ein strahlen
  • Das Bein angewinkelt, die Hände auf der Hüfte, dazu ein strahlendes Lächeln: Ganz intuitiv und ohne Anweisungen setzen sich die Bewerberinnen in Szene, während sie von Michael Ferber abgelichtet werden. Fotos: tol


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