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Flecken Lauenau will Straßennamen auf Schrifttafeln erklären

Wer waren Otto Dix und Paul Klee?

Lauenau (bab). Der Flecken Lauenau will ausgesuchte Straßenschilder mit Legenden ausstatten, die den Straßennamen erläutern. Die Schilder liegen im Preis zwischen 25 und 36 Euro. Der Bauausschuss des Gemeinderates stimmte dafür, im ersten Durchgang neun Schilder zu installieren. Es wurde der Vorschlag gemacht, auch alte Straßennamen, die teilweise auf Flurbezeichnungen zurückgehen oder sich sonst historisch begründen, zu erläutern.

veröffentlicht am 02.11.2007 um 00:00 Uhr

Nach den Lauenauern Carl Sasse, Hans-Dietrich Sander und den Gebrüdern Garbe (Garbenstraße) wurden Straßen benannt, die künftig ein Legendenschild als Erläuterung bekommen sollen. Aber auch von landläufig bekannten Persönlichkeiten wie Paul Klee, Ernst Barlach, Käthe Kollwitz, Emil Nolde und Otto Dix sollen nun nicht nur die Namen auf den Schildern prangen. Diese sollen eine kurze Erläuterung wie Geburts- und Sterbejahr sowie berufliches Wirken hinzugefügt bekommen. SPD-Fraktionssprecher Karsten Sucker schlug vor, auch andere Straßen mit Erklärungen zu versehen. Die deutschen Künstler seien bekannt, woher jedoch Bezeichnungen wie "Rundteil" komme und dass sich in der Molkereistraße tatsächlich eine Molkerei befunden hat, wüssten etliche nicht. "Viele Bürger können mit den Straßennamen nichts anfangen", begründete Sucker, "das habe ich beim Tag des offenen Denkmals gemerkt". Deshalb sollten auch in der Mitte des Fleckens Erklärungen für historisch gewachsene Bezeichnungen zu finden sein. Auch die CDU ist einverstanden. "Das finde ich gut", stimmte Ratsherr Holger Oehlmann (CDU) dem Vorschlag zu.



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