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SoVD-Ortsverband vor ungewisser Zukunft / Vorstand konnte bisher nicht besetzt werden

Wer übernimmt die Leitung der Ortsgruppe?

Bad Münder (gö). Sie kann auf die stolze Zahl von 350 Mitgliedern verweisen, hat geordnete Finanzen, zeichnet sich aus durch ein reges Gemeinschaftsleben – die Ortsgruppe Bad Münder des Sozialverbands Deutschland (SoVD) ist auf den ersten Blick ein intakter Verbund. Und doch sieht der Sozialverband in Bad Münder einer ungewissen Zukunft entgegen.

veröffentlicht am 03.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:41 Uhr

Das Fortbestehen der großen Ortsgruppe hängt am seidenen Faden – das wurde jetzt zur Jahreshauptversammlung deutlich. Heidrun Rauscher, die seit fünf Jahren den Vorsitz innehat, machte ihren angekündigten Rückzug wahr und stand für eine erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung. Auch der engagiert aufgetretenen stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Hameln-Pyrmont, Gerda Franke, zugleich auch Kreisfrauensprecherin, war es nicht gelungen, die bisherige Ortsverbandsvorsitzende umzustimmen oder aus der Versammlung heraus einen neuen Kandidaten ausfindig zu machen. Das Amt konnte nicht besetzt werden, und so entfielen auch die Wahlen zu den weiteren Vorstandspositionen. Franke machte den Mitgliedern aber auch das weitere Prozedere deutlich: „Es gibt keine Auflösung der Ortsgruppe, auch wenn wir heute das Vorstandsamt nicht besetzen konnten. Das bisherige Team bleibt als Vorstand im Amt, ist aber nicht geschäftsfähig. Der Kreisvorstand wird die Mitglieder über die Situation schriftlich informieren, und ein neuer Wahltermin wird anberaumt. Scheitert der Versuch, ist immer noch eine Betreuung durch den Kreisvorstand möglich“, erläuterte Gerda Franke.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende hatte zuvor den Mitgliedern von der Arbeit des Kreisvorstandes im vergangenen Jahr berichtet und die Fortbildungsmaßnahmen in diesem Jahr verdeutlicht. Im Mittelpunkt steht im Juni das Seminar für die Vorsitzenden und Kassenwarte in Afferde, eine Tagung zur Frauenarbeit, der Kreisfrauentag im September in Aerzen und die Losaktion „Gut tun – tut gut“. Christa Drömer, Schriftwartin und Frauenbeauftragte, hatte für die Ortsgruppe das vergangene Jahr Revue passieren lassen und zusammen mit Ruth Meyer den Geburtstagsdienst für die Mitglieder ausgeübt. Beiden dankte die Vorsitzende mit einem Blumengebinde für ihr Wirken.

Blumen gab es auch für Dagmar Schwehla, die der münderschen Ortsgruppe des SoVD seit zehn Jahren angehört. Für zehnjähriges ehrenamtliches Wirken erhielten Hedwig Pegelow, Edeltraud Bosse, Veronika Geide und Frieda Zeidler die SoVD-Ehrenbrosche des Landesverbandes und einen Blumenstrauß. Gleiches betraf die Vorsitzende Heidrun Rauscher für fünf Jahre.

Die ausgezeichneten Mitglieder, v. li.: Edeltraud Bosse, Frieda Zeidler, Hedwig Pegelow, Heidrun Rauscher, Gerda Franke (Kreisverband) und Dagmar Schwehla. Es fehlt Veronika Geide.

Foto: gö



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