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Radweg für L 443 jetzt im Bedarfsplan / Gemeinde hofft auf Landeszuschuss von mehr als 50 Prozent

Wer schnell plant, rutscht eher in die Förderung

Bernsen (la). Das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat den Gemeinschaftsrad- und -fußweg entlang der L 443 zwischen Bernsen und dem Steinzeichen Steinbergen in den Radwegebedarfsplan aufgenommen und den vordringlichen Bedarf festgestellt. Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier unterstützt das Projekt, das von der Gemeinde Auetal und der Stadt Rinteln gemeinsam geplant und durchgeführt werden soll.

veröffentlicht am 31.10.2006 um 00:00 Uhr

Mehr Sicherheit: Gemeinsam mit der Stadt Rinteln plant die Gemei

"Das Mehrjahresprogramm des Landes beinhaltet zehn Baumaßnahmen für drei Landkreise. Wir haben den vordringlichen Bedarf für den Gemeinschaftsrad- und -fußweg entlang der L 443 festgestellt und gehen davon aus, dass diesem Vorschlag von der Landesbehörde zugestimmt wird", sagt Markus Brockmann vom Niedersächsischen Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Hameln. Allerdings sei es bis zur Realisierung noch ein weiter Weg. "Wenn der Segen aus Hannover kommt, muss zunächst mit der genauen Planung begonnen werden", so Brockmann. Vermessungen müssen vorgenommen und Abstimmungen mit der Naturschutzbehörde, den Anwohnern und Grundstückseigentümern getroffen werden. "Da kommt es darauf an, wie gut die Gemeinde Auetal und die Stadt Rinteln bereits vorgearbeitet haben", meint Brockmann. Die Umsetzung der beantragten Maßnahmen verlaufe nach dem "Windhundprinzip": "Wer schnell plant, rutscht eher in die Förderung", so Brockmann. Wie hoch der Zuschuss des Landes ausfallen kann, ist noch offen. "Die Anteile der Gemeinden an diesen Maßnahmen werden variabel gestaltet", sagt Brockmann. So könne ein Festbetrag oder ein Prozentsatz festgesetzt werden, der übernommen wird. Die weiteren Kosten müssten von der Gemeinde Auetal und der Stadt Rinteln getragen werden. "Wir freuen uns, dass unser Projekt in den Radwegebedarfsplan aufgenommen ist und stehen in engem Kontakt mit der Stadt Rinteln", sagt der künftige Auetaler Bürgermeister, Thomas Priemer. In Kürze soll in einem Gespräch geklärt werden, wann die Planungen beginnen sollen und wie eine Finanzierung aussehen könnte. "Wir wollen diesen Radweg, werden aber nichts überstürzen. Unsere Planungen sehen eine Realisierung nicht für 2007, sondern erst für 2008 vor", so Priemer, der auf einen Landeszuschuss hofft, der über 50 Prozent liegt. Der Lückenschluss durch den Gemeinschaftsrad- und -fußweg, da sind sich Priemer und Buchholz einig, ist für die Erhöhung der Schulweg- und Verkehrssicherung und die Förderung des Radtourismus notwendig.

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