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Einige der amtierenden Bürgermeister möchten nach der Wahl 2016 wieder kandidieren / Oppositionen zum Teil noch unschlüssig

Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Samtgemeinde Nenndorf. Amtsmüde oder bereit für die nächste Runde? Während die politischen Ortsvereine in Nenndorf ihre Listen für die Kommunalwahlen im September zusammenstellen, steht dabei eine wichtige Frage im Raum: Wer möchte seinen Hut in den Ring werfen für das Amt des zukünftigen Bürgermeisters? Welcher Amtsinhaber möchte gerne weitermachen, wer scheidet aus, und welche Partei möchte überhaupt einen eigenen Kandidaten stellen?

veröffentlicht am 07.03.2016 um 18:05 Uhr
aktualisiert am 15.08.2016 um 15:24 Uhr

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Autor:

Kathrin Klette

Feststeht in dieser Sache noch nicht viel – zumindest nicht verbindlich. Denn erst wenn die Ortsvereine ihre Listen fertigmachen – bei den meisten soll dies bis April der Fall sein –, stimmen sie auch darüber ab, ob und wen sie als Anwärter für das Bürgermeisteramt und Spitzenkandidaten bestimmen. Trotzdem haben auf Anfrage dieser Zeitung bereits jetzt einige ihr Interesse bekundet. Wer am Ende tatsächlich Bürgermeister wird, entscheidet nach der Wahl im September der jeweilige Gemeinderat.

In Suthfeld hat sich bereits zum Jahresbeginn ein Wechsel an der Spitze der Gemeinde ergeben, als Horst Schlüter (SPD) ein Dreivierteljahr vor der Wahl sein Amt freiwillig an Katrin Hösl (SPD) abgab. Für die frischgebackene Bürgermeisterin steht außer Frage, dass sie auch für die nächsten fünf Jahre dem Suthfelder Rat vorstehen möchte. Bislang sei sie sehr positiv von den Bürgern aufgenommen worden. Ihr Ziel sei es, Suthfeld weiterhin auf dem aktuellen Weg und möglichst schuldenfrei zu halten.

Die Suthfelder CDU befindet sich dem Fraktionsvorsitzenden Daniel Hilbig zufolge noch im Findungsprozess über die Frage, ob sie einen Kandidaten stellen wird. Ob er selbst zur Verfügung stehe, dazu wollte sich Hilbig nicht äußern.

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Cord Lattwesen (CDU)

In Hohnhorst steht der Wechsel erst noch bevor. Der amtierende Bürgermeister Wolfgang Lehrke (SPD) hat bereits angekündigt, das Bürgermeisteramt kein weiteres Mal anzustreben. Die SPD ist derzeit folglich auf der Suche nach einem potenziellen Nachfolger. Fraktionsvorsitzender Sven Hasenstab schloss eine eigene Kandidatur aus zeitlichen Gründen aus. Die Partei habe aber andere Bewerber. Anfang April wird darüber entschieden, wer es wird. „Aber die SPD wird auf jeden Fall einen eigenen Kandidaten stellen.“

Die Hohnhorster CDU hat entsprechende Ambitionen. Cord Lattwesen, der bereits 2011 angetreten war, möchte sein Glück 2016 noch einmal versuchen. Vor allem wolle er dann zunächst das politische Klima im Hohnhorster Rat verbessern und in vernünftige Bahnen lenken. Völlig offen ist noch, ob die WGN ebenfalls einen Kandidaten benennen möchte, sagte Sprecher Karl-Walter Brüggenwirth, oder ob sie einen der Vertreter der anderen Parteien unterstützen wird.

Sigmar Sandmann (SPD), Bürgermeister von Haste, sagt klar: „Ich möchte noch einmal antreten.“ Die Kommunalpolitik mache ihm weiterhin viel Spaß, für ihn stand die Entscheidung außer Frage. Haste habe sich in den vergangenen Jahren zum Positiven gewandelt, in Sachen Bahnhofsgebäude und Radweg nach Wunstorf würde er aber gerne noch einiges auf den Weg bringen.

Unschlüssig ist sich dagegen die CDU, ob sie einen eigenen Anwärter benennen will. Für Fraktionssprecher Horst Gümmer kommt eine Bewerbung aus Altersgründen nicht infrage, sagte er. Ortsvorsitzender Fabian Heine ließ offen, ob er sich selbst als Kandidat zur Verfügung stellen würde.

Ebenfalls kein bisschen amtsmüde ist Gudrun Olk (SPD), Bürgermeisterin von Bad Nenndorf. Sollten ihre Parteikollegen das wünschen, werde sie gerne noch einmal für das Amt kandidieren. Vom SPD-Ortsvorsitzenden Ingo Knieper gab es dafür jedenfalls schon einmal grünes Licht. „Ich stehe hinter ihr“, erklärte er. Ein weiterer Bewerber sei ihm derzeit aus den Reihen der SPD nicht bekannt, jedoch wollte auch er der abschließenden Mitgliederversammlung nicht vorgreifen.

Olks derzeitige Stellvertreterin, Marlies Matthias von der CDU, hat ebenfalls entschieden, dass sie ihrer Partei als Kandidatin wieder zur Verfügung steht. Weiterhin wolle sie die Hinweise und Probleme der Bürger aufnehmen und zur Lösungsfindung weitergeben, beispielsweise in Bezug auf die Bad Nenndorfer Infrastruktur.

Wie in Hohnhorst hat die WGN noch nicht festgelegt, ob sie für die Kurstadt einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schickt. Heike Beiersdorfer, Stadtratsmitglied und Ortsvorsitzende, sähe sich selbst dann aber nicht als Anwärterin. Fraktionssprecher Bernd Zimmermann wollte sich zu einer potenziellen Kandidatur seinerseits nicht äußern.Karte: openstreetmap.org



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