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Sogar die ehemaligen Lehrer sind gekommen

"Wer bist denn du?": Erstes Klassentreffen nach 50 Jahren

Borstel (la). "Wer bist denn du?" - das ist wohl die am häufigsten gestellte Frage gewesen, als sich die ehemaligen Volksschüler aus Borstel am Sonnabend nach 50 Jahren zum ersten Mal wieder an ihrer alten Wirkungsstätte getroffen haben. "Die meisten von uns hätten einander sicher nicht auf der Straße erkannt", stellte Hauptorganisator Hans-Werner Gerber fest.

veröffentlicht am 27.04.2007 um 00:00 Uhr

Klassentreffen nach 50 Jahren: Die ehemaligen Schüler der Einsch

Gemeinsam mit Christel Dohm, geborene Gellermann, und Ilsa Tebbe, geborene Meier, hatte er das Treffen der ehemaligen Einschulungsjahrgänge 1950 und 1951 organisiert, und von den etwa 30 Schülern waren 28 gekommen. "Lediglich zwei von uns, die nach England und Amerika ausgewandert sind, sind nicht dabei", so Gerber. Dafür konnten sich die ehemaligen Borsteler Schüler über ein Wiedersehen mit ihren Lehrern Prof. Dr. Werner Schliwa und Günter Kreft freuen. Die über 80-Jährigen waren extra aus Sulingen und Neustadt angereist. Gerhard Gümmer, der damalige Förstersohn, hatte die Reise von seinem jetzigen Wohnort Weyhe-Eichsdorf in die ehemalige Heimat mit einem Wohnmobil angetreten. "Ich möchte hier noch einige Besuche machen", sagte Gümmer. Den weitesten Weg hatte Margarete Kämmerling. Die 60-Jährige wohnt heute in Geilenkirchen. Mit von der Partie war auch ihre Schwester Edith Büttgen aus Dormagen. Gemeinsam hatten die "Zumpe-Schwestern" damals in Borstel die Schulbank gedrückt und freuten sich jetzt Erinnerungen auffrischen zu können. Nur fünf der damals 30 Schüler wohnen noch heute in Borstel. Acht Jahre lang hatten die Schüler in Borstel gemeinsam die Volksschule besucht, die 1963 geschlossen wurde und jetzt als Dorfgemeinschaftshaus dient. Bei einem Mittagessen, einem Rundgang durch das Dorf und dem Kaffeetrinken wurden reichlich Erinnerungen ausgetauscht.



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