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Der besondere Reiz: Emmerthaler Taucher treffen sich zum Nachttauch-Event

Wenn sich Neptun mit der Nacht verbrüdert

Emmerthal. Es schien, als hätten sich alle Wettergötter mit den Wassergöttern verbrüdert. Nur so war es zu erklären, dass die Emmerthaler Taucher eine sternenklare laue Spätsommernacht für ihr schon seit Langem geplantes Nachttauchen erhalten.

veröffentlicht am 06.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 07:21 Uhr

Ideales Wetter, um im Dunkeln zu tauchen, hatten die TSG-Taucher.

Den aktiven Tauchern der Emmerthaler TSG standen ideale Verhältnisse zur Verfügung. Dass das Tauchen in der Nacht ein echtes Highlight wird, darum kümmerten sich der Festausschuss und die Ausbilder der TSG-Taucher. Tauchlehrer Michael Postel hatte in einem „Sonderkurs Nachttauchen“ allen Interessierten die Anforderungen dafür näher gebracht. Das Tauchen in der Nacht stellt besondere Herausforderungen an Mensch und Material. Sorgfältig müssen die Lampen auf ihre Zuverlässigkeit geprüft werden. Während des Tauchgangs selbst gilt es, die sensible Unterwasser-Tierwelt so wenig wie möglich in ihrer Nachtruhe zu stören. Die sichere Navigation unter Wasser in der Nacht muss ebenso gelernt und geübt werden wie die Verständigung in Licht- und Lautlosigkeit sowie die dazu gehörenden Sicherheitsvorkehrungen an Land. Schließlich sollten alle wieder gesund und munter zurückfinden.

Nach der Theorie hatten sowohl die neuen Nachtschwärmer als auch die schon etwas älteren Hasen die Möglichkeit, „ihren“ See und dessen Bewohner im Dunkeln zu beobachten. Da sieht man auch die ansonsten nur nachtaktiven Aale und Krebse, die während des Übungstauchens am Tag eher selten zu beobachten sind.

Zum Abschluss wurden die Eindrücke bei Brause und Bratwurst ausgetauscht. Am Ende waren sich alle einig: Nachttauchen werden wir wieder einmal – hoffentlich sind den Tauchern dann die Götter wieder wohl gesonnen.



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