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Schüler der BBS Rinteln schneiden bei bundesweitem StartUp-Wettbewerb wieder hervorragend ab

Wenn "Mr. S." ruft, wird's ganz schön stressig...

Rinteln (gs). Wieder hat der zwölfte Jahrgang der BBS Rinteln am bundesweiten StartUp-Schülerwettbewerb teilgenommen - und wieder haben die Schüler hervorragende Ergebnisse erreicht. "Mein Respekt gilt allen Schülerinnen und Schülern und auch den mitwirkenden Lehrkräften", äußerte sich stolz der stellvertretende Schulleiter Thomas Fiedler bei der Siegerehrung am Dienstag.

veröffentlicht am 07.07.2006 um 00:00 Uhr

Für ihr Gastronomie-Konzept (Cocktails und Essen in einem stilvo

Das Spiel "StartUp-Werkstatt", das in der BBS Rinteln mittlerweile zum Programm des zwölften Jahrgangs gehört und in die Benotung mit einfließt, wurde 1999 von den Sparkassen und der McKinsey-Gruppe ins Leben gerufen. Als Medienpartner wirken der Stern und das ZDF mit. Oberstudienrat Günter Potthast war 2005 der Initiator für die erste Teilnahme der Zwölftklässler der BBS Rinteln, bei der eine Projektgruppe schon bundesweit mit hervorragender Leistung auf sich aufmerksam machte. Bei dem Spiel stellt eine virtuelle Internetfigur, genannt "Mr. S.", Aufgaben an die Schüler. Sie sollen eine Unternehmensidee und ein darauf abgestimmtes Geschäftskonzept entwickeln. Dazu müssen die Schüler unter anderem die Marktchancen für ihr Projekt ausloten und einen Finanzierungsplan erstellen. Die Aufgaben, wie auch der Zeitpunkt, an dem die Aufgabenstellung erfolgt, sindnicht bekannt. Somit sind die Schüler zu täglichen Internetbeobachtungen verpflichtet. Sebastian Dieckmann, gemeinsam mit Florian Hahne, Juliane Hünecke und Marina Meyer Mitglied des zweitplatzierten Teams aus dem Landkreis Schaumburg, meinte dazu: "Das Spiel hat großen Spaß gemacht und auch unser Teamverhalten trainiert. Es war aber auch ganz schön stressig, denn die Aufgaben von Mr. S. wurden parallel zu den Klausuren am Ende der zwölften Klasse gestellt." Erster Platz im Landkreis Schaumburg, sechster Platz in Niedersachsen und siebenundzwanzigster Platz im Bundesbereich - das hat das Frauenteam mit Melanie Lange, Kessy Hamann, Darja Schwab und Madeleine Teich belegt. "Wir haben das Spiel sehr ernst genommen, aber nicht mit so einem Erfolg gerechnet", erzählte Darja Schwab glücklich, "und obwohl Mr. S. sehr seriös gewirkt hat, hat er oft einen unfreundlich-ge-nervten Touch gehabt", ergänzte Kessy Hamann, was von den Schülern allgemein bestätigt wurde. Der Siegerehrung vorangestellt war die Powerpoint-Präsentation der einzelnen Gruppen, "ein weiterer zukunftsweisender Übungseffekt für die Schüler", wie Jörg Nitsche von der Sparkasse Schaumburg, der die einzelnen Präsentationen kommentierte, erklärte. Bei der Präsentation überzeugten mit ihrem "frischen und fröhlichen Vortrag", wie Jörg Nitsche betonte, auch die Sieger auf Platz drei: Daniela Franke, Elvira Pfeifer und Annette Wassermeier mit ihrer innovativen Idee eines "persönlichen Pocket-Trainers im Handyformat". Zur Siegerehrung ist auch Günther Klußmeyer, Vorstandsmitglied der Sparkasse Schaumburg, gekommen. "Dass die Feier in diesem Rahmen stattfindet, macht den Schülern auch ihre individuelle Beachtung und Wertschätzung bewusst", freute sich Thomas Fiedler. Es sei ebenso beachtenswert, dass sämtliche Projektgruppen des zwölften Jahrgangs der BBS zu den oberen 50 Prozent der bundesweit 1259 teilnehmenden Gruppen gehörten. "Das werte ich als Auszeichnung der Arbeit dieser Schule und der diesjährigen Trainer Manfred Schöneborn und Thomas Piepho." Die drei Projektteams, die auf den ersten drei Plätzen des Kreises Schaumburg gelandet sind, erhalten als Preis ein gemeinsames Wochenende im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen. Dort werden mit ihnen Vorstellungsgespräche, Bewerbungen und Präsentationen geübt. Die Schüler, die letztes Jahr daran teilnehmen konnten, waren voll des Lobes, und so freuen sich die diesjährigen Preisträger schon auf das Septemberwochenende.

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